Ungewisse zukunft für Peter Schöttel, Entscheidung am Freitag
Berichte deuten darauf hin, dass Peter Schöttel als ÖFB‑Sportdirektor kurz vor seinem Abschied steht, weil das Aus am Freitag im Aufsichtsrat des Fußballbundes beschlossen werden könnte – eine Bestätigung liegt jedoch noch nicht vor. Die Medien berichten, dass die Entscheidung noch aussteht und die ÖFB‑Geschäftsführung sich in einer kritischen Phase befindet.
Wie der Kurier zuerst berichtete, steht die Trennung von Peter Schöttel bevor. Medienberichten zufolge soll das Aus am Freitag im Aufsichtsrat des Fußballbundes beschlossen werden, doch inhaltliche Gründe für die Trennung werden keine genannt. Das Thema beschäftigt die Führung. Beim österreichischen Fußball‑Bund wird das Thema heiß diskutiert. Die Berichten aus dem Innenkreis bleiben vage. Die Berichte von HOCHMUTH bei APA bestätigen, dass die Veränderung noch nicht bestätigt ist.
Möglicher Abschied im Aufsichtsrat
Peter Schöttel ist seit Oktober 2017 als Sportdirektor im Amt. Der damalige U19‑Teamchef löste in dieser Funktion Willi Ruttensteiner ab. Im April präsentierte er Lars Söndergaard als neuen Trainer des Frauen‑Nationalteams. Damit zeigte er bereits früh seine Rolle in strukturellen Entscheidungen des ÖFB.
Nations‑League‑Plan trotz Ungewissheit
Am Montag um 14 Uhr findet auf dem ÖFB‑Campus eine Pressekonferenz statt. Dort wird Teamchef Ralf Rangnick seinen Kader für die ersten vier Nations‑League‑Spiele gegen Israel (Heim), Kosovo (Heim), Irland (Auswärts) und erneut Kosovo (Auswärts) vorstellen. Vorher bespricht er mit ÖFB‑Aufsichtsratsvorsitzendem Josef Pröll die WM‑2026.
Österreich qualifizierte sich zum ersten Mal seit 1998 für eine WM. Beim Turnier in den USA, Kanada und Mexiko rettete die ÖFB‑Elf nach einem Last‑Minute‑Ausgleich gegen Algerien das Weiterkommen ins Achtelfinale, wo das Aus gegen den späteren Weltmeister Spanien kam.
In einem Interview vom November 2025 sagte ÖFB‑Sportdirektor Peter Schöttel: „Wir werden gegen jede Topmannschaft gut ausschauen.“ Diese Aussage unterstreicht seine Zuversicht trotz der anstehenden personellen Veränderung.
Der mögliche Abschied wirft ein Schlaglicht auf die Unsicherheit im Management, während die bevorstehenden Nations‑League‑Aufgaben die Mannschaft zwingt, sich auf das Spielfeld zu konzentrieren. Das Ergebnis der Abstimmung am Freitag wird zeigen, ob die ÖFB‑Struktur vor dem nächsten Spieltag stabil bleibt.