LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen

DACH
Britische Inseln
Iberia
Scandinavië
Balkan
Baltische Staten
Centraal en Oost-Europa
Mediterraan
Benelux
Andere Länder


ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

Thomas Parits feiert 80, lehnt große Ehrung im Stadion ab

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Thomas Parits feiert 80, lehnt große Ehrung im Stadion ab

Im Oktober 2006 wurde Thomas Parits zum 60. Geburtstag von der Wiener Austria gefeiert und in einem Atemzug mit Franz Beckenbauer genannt, weil er – wie der Münchner „Kaiser“ bei Bayern – als Spieler, Trainer und Vereinsvorstand Meister wurde. Zwanzig Jahre später, am 7. Oktober, wird er 80 und lehnt jede große Ehrung im Austria‑Stadion ab.

Früherer Ruhm und Vergleich mit Beckenbauer

Als die Austria im Oktober 2006 Parits ehrte, erinnerte Museumsleiter Gerhard Kaltenbeck sich daran, dass der berühmte Beckenbauer angeblich angerufen und gratuliert habe. Der Vergleich betonte, dass Parits – ähnlich wie der Münchner „Kaiser“ – alle drei Funktionen beim selben Klub erfolgreich ausübte.

Parits war Teil des legendären Angriffstrios, der 1978 die Austria ins Europacup‑Finale brachte, zusammen mit Hans Pirkner und Julio Morales. Vor seiner Zeit in Wien spielte er als geschätzter Legionär in Köln, Frankfurt und in Spaniens Primera División für Granada, wo ihm der Präsident drei Jahre lang sämtliche Nationalteam‑Reisen verbot.

Aktuelle Haltung und Familienmoment

Am heutigen 7. Oktober sagt Parits: „Die aktuellen Spieler und net i Oida sollen im Mittelpunkt stehen“, und erklärt damit seine Abwesenheit beim geplanten Ehrmatch gegen Sturm. Er betont zudem, dass er im Gegensatz zu vielen ehemaligen Mitspielern keine künstlichen Hüften wie Herbert Prohaska oder Hans Krankl und keine Kniegelenke wie Pepi Hickersberger benötigt.

Zur gleichen Zeit wird seine Enkelin Lisa, 12, und sein Enkel Luka, 10, beim Kicken im Burgenland zu sehen sein; beide haben dank der „Opa‑Gene“ den Sprung in den Förderungskader geschafft.

Parits lebt wieder in Siegendorf, wo seine Karriere begann, und würde bei Gelegenheit ein lebenslanges Austria‑Abo in Favoriten genießen. Er ist ein wenig stolz auf das neue Stadion und die Infrastruktur, deren Basis er in seiner Vorstands‑Ära legte – damals bestand der Fan‑Shop aus einem Container und die Osttribüne glich einem klapprigen Stahlkonstrukt.

Der Kontrast zwischen der glanzvollen Ehrung 2006 und seiner heutigen Zurückhaltung zeigt, dass Parits mehr Wert auf das aktuelle Team und seine Familie legt, als auf persönliche Ruhmestaten.

Diskussion (0)

Internationale Diskussion — Reaktionen von Fußballfans aus allen Ländern kommen hier zusammen. Nutze die Übersetzen-Schaltfläche bei fremdsprachigen Reaktionen.

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln