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Peking Aufwind für Sinja Kraus: Achtelfinale eröffnet neue Weltranglisten‑Perspektive
Sinja Kraus hat mit dem Einzug ins Achtelfinale des WTA‑1000‑Turniers in Peking nicht nur einen Platz unter den besten 16 gesichert, sondern auch ihr Ranking um zwanzig Positionen auf den 75. Platz verbessert – ein klarer Aufwind, der ihre Ambitionen für die Weltrangliste befeuert.
Erfolgreicher Auftritt in Peking
Die 24‑jährige Wienerin erreichte in Peking das Achtelfinale, wo sie gegen die Tschechin Nikola Bartunkova mit 0:6 6:4 3:6 verlor. Trotz der Niederlage nutzte sie die Erfahrung, um ihr Ranking deutlich zu steigern. „Sie hat das gnadenlos ausgenutzt“, analysierte Kraus das entscheidende Break im dritten Satz.
Ausblick auf Wuhan und weitere Turniere
Mit dem Platz in den besten 16 hat Kraus sich zudem einen Startplatz in der Qualifikation für das nächste WTA‑1000‑Turnier in Wuhan gesichert. Unabhängig vom Ausgang dort bleibt ihr Ziel, im Hauptfeld zu spielen und den sechsten Einzug in ein Turnier der höchsten Kategorie zu erreichen.
Nach Wuhan plant Kraus weitere Einsätze in Osaka und entscheidet anschließend, ob sie auch in Guangzhou antritt. Diese Turniere sollen ihr helfen, konstant auf hohem Niveau zu spielen und weitere Ranglisten‑Sprünge zu erzielen.
Ein Jahr zuvor kämpfte Kraus noch um den Aufstieg in die Top 100. Heute etabliert sie sich bereits dort und blickt nach vorn: „Die Top 50 sind, glaube ich, durchaus möglich“, erklärte sie. Ihr neues Ziel ist ein Platz im Vorderfeld der Weltrangliste.
Der österreichischen Spielerin wird dabei viel Selbstvertrauen zugesprochen. In einem Interview mit der APA sagte sie: „Ich habe einen großen Sprung gemacht, weil ich das Selbstvertrauen gewonnen habe, bei großen Turnieren zu performen und mit sehr guten Spielerinnen mitzuhalten.“
Der Bericht stammt von Maxim Shemetov für Reuters und unterstreicht, wie Kraus aus Peking Aufwind schöpft, um ihre Position in der Weltrangliste weiter zu festigen.