Bundesliga
Torwart-Diskussion FC Bayern: Neuer-Patzer befeuert Urbig‑Debatte
Manuel Neuer ließ in der 2:2‑Niederlage gegen den FC Augsburg einen kapitalen Patzer zu, der zum frühen Gegentreffer führte und die Diskussion um die künftige Nummer eins von FC Bayern erneut entfachte. Gleichzeitig erzielte Robin Fellhauer das schnellste Tor der Bundesliga‑Geschichte, ein Highlight der noch jungen Saison.
Neuer‑Fehler und seine Folgen
Der 40‑jährige Bayern‑Keeper war in den letzten Zügen seiner langen Karriere, während das Management bereits seit über einem Jahr Jonas Urbig als Nachfolger aufbaut. Der Patzer hat die Stimmen verstärkt, Urbig noch in dieser Saison als Stammtorhüter einzusetzen.
Stimmen aus der Fachwelt
Steffen Freund forderte in der Talkshow Sky90, dass man Manuel Neuer zwar für seine Verdienste schützen solle, aber sein letztes Jahr nutze, um Urbig vorzubereiten. Er betonte, dass ein Wechsel im Laufe der Saison nötig sei, da danach „zu spät“ wäre.
Klare Idee des Vorstands
FCB‑Sportvorstand Max Eberl unterstützte Neuer nach dem Champions‑League‑Spiel gegen Viking Stavanger und erklärte, dass Fehler in einer zwanzigjährigen Karriere normal seien und man keinerlei Zweifel an Neuer habe. Gleichzeitig bestätigte er, dass Bayern weiterhin eine „klare Idee“ für Urbig verfolge, die seit fast zweieinhalb Jahren umgesetzt werde.
Trainer Vincent Kompany sagte, er habe bereits seine Gedanken zu Urbig gemacht, wolle jedoch noch nicht vorwegnehmen, ob der junge Torhüter am Dienstagabend um 21 Uhr in Norwegen zum Einsatz komme. Die endgültige Entscheidung werde erst mit den Mannschaftsaufstellungen klar.
Ob Urbig tatsächlich im bevorstehenden Champions‑League‑Spiel gegen Stavanger zwischen den Pfosten steht, bleibt offen. Eberl betonte jedoch, dass Urbigs nächste Chance nur eine Frage der Zeit sei, während Neuer weiterhin die Nummer eins bleibt.