Rekord-Bock Bayern-Bosse verteidigen Neuer nach Schnelltor
In der 8,4‑Sekunden‑Marke des Spiels zwischen FC Bayern München und FC Augsburg (Endstand 2:2) misslang Manuel Neuer ein Rückpass, der Robin Fellhauer zum schnellsten Tor der gesamten Bundesliga‑Geschichte verhalf.
Schnellstes Bundesliga‑Tor
Der Fehlpass von Neuer, ein Versuch, den Ball zu klären, landete direkt vor dem FC Augsburg‑Profispieler Robin Fellhauer, der das Tor einschoss. Damit wurde ein Rekord aufgestellt: das schnellste Tor seit Gründung der Liga. Der Vorfall ereignete sich, obwohl das Spiel bereits 1:2 zugunsten der Bayern stand.
Bayern‑Führung verteidigt Neuer
Am Sonntag stellten sich Uli Hoeneß, Ehrenpräsident des Rekordmeisters, und Präsident Herbert Hainer demonstrativ vor den Ausnahmeschlussmann. Hoeneß betonte pragmatisch: "Jeder kann mal Fehler machen". Hainer, 72 Jahre alt, erklärte: "Das war natürlich unglücklich, aber Manuel Neuer war und ist einer der besten Torhüter der Welt. Er hat uns schon so viele Spiele und Punkte gerettet." Er wies zudem darauf hin, dass das Alter von Neuer, 40 Jahre, keinerlei Rolle spiele und er "fit wie ein Turnschuh" sei.
Manuel Neuers Spieler-des-Matches-Preis schürt Debatte beim FC Augsburg
Ausblick auf Nachfolge
Neuer selbst nahm nach dem Schlusspfiff keine Ausreden: "Ja, klar. War ein blöder Fehler von mir. Ich hätte einfach eine andere Entscheidung treffen müssen." Trainer Vincent Kompany und Sportvorstand Max Eberl forderten Gelassenheit und betonten die Notwendigkeit einer klaren Nachfolgeregelung. Im Hintergrund wird über den designierten Nachfolger Jonas Urbig diskutiert, während Hainer auf einen talentierten Nachwuchstorhüter verwies, der bereits gut mit Neuer harmoniere.
Die Debatte um Neuer’s Status als unangefochtene Nummer eins wurde durch das Zwischentor weiter angeheizt, doch die Führungsetage von Bayern München lässt keinerlei Zweifel an seiner Position aufkommen. Die volle Rückendeckung der Bosse bleibt ein starkes Signal, das den Kapitän trotz des Fehlers weiterhin im Zentrum der Mannschaft stehen lässt.
Neuers Fehltritte beleben die Debatte von Kompany über den Torhüter