ÖSV startet enttäuscht, aber Haaser glänzt – Blick nach November

Der Saisonauftakt des Österreichischen Skiverbandes in Sölden verlief für das Team gemischt: Während Raphael Haaser am Sonntag den fünften Platz auf dem Rettenbachferner erreichte, blieben die meisten ÖSV‑Läufer hinter den Erwartungen zurück, und im Frauen‑Team war nach dem Ausfall von Julia Scheib nur Franziska Gritsch ein Lichtblick.
Ergebnisse der Herren
Raphael Haaser erreichte am Sonntag auf dem Rettenbachferner den fünften Platz und damit erneut einen Platz im Top Ten. Patrick Feurstein belegte den zehnten Rang, Stefan Brennsteiner den elften und Joshua Sturm den siebzehnten, sodass vier ÖSV‑Athleten Punkte sammelten. Haaser betonte nach dem Lauf: „Der zweite Durchgang war nahe dran am Training, im ersten war noch Luft nach oben.“ Feurstein fügte hinzu: „Ich nehme den zehnten Platz gerne mit, weil es letztes Jahr viele Nuller gab.“
Im Frauen‑Team fiel nach dem Ausfall von Julia Scheib Franziska Gritsch mit dem neunten Rang im ersten Durchgang als einziger Österreicherin hervor. Christian Mitter erklärte, dass der Mittelbau wegen Verletzungen von Nina Astner, Lisa Hörhager und Katharina Liensberger lückenhaft sei. „Franziska hat es top gemacht. Sie hat einen super Tag gehabt“, sagte Mitter, fügte aber hinzu, dass es für das Team insgesamt kein guter Fall sei.
Der sportliche Leiter Christian Mitter fasste das Wochenende als „holprigen Start“ zusammen. Er betonte, dass beide Geschlechter einen klaren Plan haben, aber die Umsetzung noch Verbesserungsbedarf zeige. Das von Dominic Ebenbichl, das die Stimmung im Stadion einfängt, wurde von den Medien verbreitet.
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Ausblick auf die kommenden Rennen
Im November stehen Slalom‑Rennen in Levi und Gurgl auf dem Programm, bevor die Nordamerika‑Tournee beginnt. Das Team wird bis dahin weiter an den Schwächen arbeiten, um im nächsten Rennen bessere Ergebnisse zu erzielen.
Einige Athleten bleiben in Sölden, um auf dem Rettenbachferner zu trainieren, während weitere Trainingsgelände in Österreich dank neuer Depotschnee‑Lager bald zur Verfügung stehen. Diese zusätzlichen Möglichkeiten sollen helfen, die Lücken im Mittelbau zu schließen.
Das gemischte aus Haasers starkem Fünfter und den enttäuschenden Leistungen der übrigen Läufer verdeutlicht, dass noch Luft nach oben besteht. Die kommenden Rennen im November werden zeigen, ob das Team die angesprochenen Defizite beheben kann.