Max Uhlig muss Austria ohne Zaubertricks aus der Krise führen

Max Uhlig übernimmt als neuer Cheftrainer die Austria und steht bereits am Dienstag im Cup‑Achtelfinale gegen Hartberg, das um 18 Uhr live auf ORF 1 übertragen wird. Der 33‑jährige Maximilian Uhlig betont, dass er keine Wunderkräfte besitzen müsse, um die Mannschaft zu stabilisieren. Seine erste Bewährungsprobe kommt schneller, als er erwartet hatte.
Sportvorstand Tomas Zorn stellte den neuen Trainer mit den Worten vor: „Er ist kein Zauberer, der nur mit den Fingern schnipsen muss. Aber ich bin überzeugt, dass er der Richtige in dieser Phase ist.“ Damit präsentierte Zorn jenen Mann, der die Austria aus der Krise führen soll.
Erste Probe im Cup
Im Cup‑Achtelfinale trifft die Austria am Dienstag auf Hartberg. Das Spiel beginnt um 18 Uhr und wird live auf ORF 1 gezeigt. Für Uhlig bedeutet das sofortige Handeln, obwohl er erst seit Sonntag das erste Training mit den Profis leitete.
Am Freitag saß Max Uhlig noch auf der Bank der Young Violets, als diese gegen Sturm II mit 1:0 gewannen – der sechste Sieg in zehn Spielen und ein dritter Tabellenplatz. Der Erfolg zeigte, dass er bereits positive Impulse geben kann, bevor er die Profimannschaft übernimmt.
Lage in der Liga
Die Veilchen liegen mit sieben Punkten auf Rang elf, während das Restprogramm zahlreiche Top‑Teams wie Rapid, Salzburg, Sturm und LASK bereithält. Nach dem Cup folgt ein Derby gegen den Tabellenführer Rapid, gefolgt von Begegnungen mit den anderen Top‑4‑Klubs.
Uhlig erklärte, dass er die Situation zwar herausfordernd, aber zugleich als Chance sehe. Er habe sofort nach seiner Ankunft Gespräche gesucht, um einen klaren Plan zu entwickeln, und betone, dass niemand Spielzeit geschenkt bekommt.
Der neue Trainer steht für offensiven, zielstrebigen Fußball und warne vor einer sofortigen 180‑Grad‑Wende. Wann das neue Spielsystem sichtbar wird, könne er noch nicht sagen, doch er wolle in kurzer Zeit Impulse setzen.
Viele Spieler kennt Uhlig aus seiner Zeit in der Akademie und bei den Young Violets, sodass das erste Treffen von „sehr guter Energie“ geprägt war. Er plant keine großen Experimente, sondern will das Maximum aus dem vorhandenen Kader herausholen.
Obwohl die angestrebten Top‑6‑Plätze noch in weiter Ferne liegen, glaubt Uhlig, dass das Potenzial größer ist als bisher gezeigt. Sollte er die Austria in die oberen Reihen führen, könnte er als einer der wenigen „Zauberer“ in die Vereinsgeschichte eingehen.