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Rangnick verspricht Stadion ohne Euro‑Kosten für Österreich

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Rangnick verspricht Stadion ohne Euro‑Kosten für Österreich

Ralf Rangnick lässt beim Thema Stadion nicht locker und erklärt im ORF‑Podcast „Das Gespräch mit Susanne Schnabl“, dass Investoren bereit seien, ein neues Wiener Stadion zu bauen – und das Land Österreich keinen einzigen Euro dafür zahlen müsse. Er betont, dass die Finanzierung komplett von privaten Geldgebern übernommen wird.

Investoren warten auf grünes Licht

„Wir haben reihenweise Investoren, die nur darauf warten, dass grünes Licht kommt“, zitiert Rangnick. Er nennt drei bis vier Geldgeber, die „übermorgen“ bereit seien, die komplette Arena zu übernehmen. Die Aussage stellt das Projekt als kostenfrei für das Land dar.

Rangnick sieht das Thema Stadion blockiert. „Im Moment wird es gar nicht zugelassen, dass darüber diskutiert wird“, wirft er ein. Stattdessen werden Argumente wie das Ernst‑Happel‑Stadion, Denkmalschutz oder Grundwasser ins Feld geführt.

Den Denkmalschutz lässt er nicht gelten. „So alt ist das Ernst‑Happel‑Stadion jetzt auch noch nicht. Also mit dem Kolosseum in Rom kann man es nicht ganz vergleichen“, sagt er.

Nach dem 0:3 gegen Spanien bei der WM in Los Angeles schwärmte Rangnick im Juli von nordamerikanischen Arenen. „Da können wir in Europa, aber speziell in Österreich, nur vor Neid erblassen“, betont er und äußert den Wunsch nach einer Miniaturausgabe in Wien.

Im Rathaus kam sein Vorschlag zunächst schlecht an. Im März 2025 erklärte das Büro von Hackers, dass die Betreuung eines Nationalstadions nicht zu Rangnicks Kernkompetenz als Teamchef gehöre. Deshalb blieb er von der Feier des ÖFB‑Campus in Aspern fern.

Die Stadt rechnet mit kleineren Summen für das Ernst‑Happel‑Stadion. Hacker erhielt vom Gemeinderat eine Zusage über 101 Millionen Euro, wovon 55 Millionen bereits in Photovoltaik, Erdwärme und neue Trainingsplätze flossen.

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