Bundesliga
Bei WAC herrscht Fassungslosigkeit nach Niederlage gegen Altach
Im Stadion von Altach, wo am Sonntag die achte Runde der Admiral Bundesliga ausgetragen wurde, brachte Ousmane Diawara in der sechsten Minute das 1:0 für die Gastgeber, bevor Benjamin Böckle nur sieben Minuten später das Ergebnis auf 2:0 erhöhte – ein schneller Vorsprung, der die Wolfsberger AC schließlich mit 0:3 bestrafte.
Schneller Vorsprung für Altach
Keine Viertelstunde dauerte es, bis Altach durch Tore von Ousmane Diawara (6.) und Benjamin Böckle (13.) mit 2:0 führte. In der 49. Minute traf Diawara erneut und stellte das Endergebnis auf 3:0. Altach‑Trainer Ognjen Zaric lobte danach die klare Reaktion seiner Mannschaft nach der langen Länderspielpause.
Reaktionen im WAC-Lager
Die Gegentore für die Wolfsberger fielen in einer Art und Weise, die Trainer Thomas Silberberger nach Schlusspfiff ratlos machten. „Ich habe jetzt sieben Stunden Zeit, das Ganze zu analysieren. Aber ich weiß nicht, wie ich das jetzt angehen soll“, sagte Silberberger.
Dominik Fitz kritisierte die Abwehr: „Wir verteidigen als Mannschaft katastrophal. Das ist zurzeit nicht bundesligatauglich.“ Er forderte das Team, von der ersten Minute an voll präsent zu sein. „Vielleicht jemanden aus die ‚Bock‘ hauen, damit wir zeigen, dass wir da sind“, ergänzte er.
Kapitän Simon Piesinger sah sich kurz vor der Pause mit einer Roten Karte gestraft – sein dritter direkter Ausschluss in fünf Runden. Nach der bitteren Niederlage herrscht im WAC-Lager Fassungslosigkeit. Am kommenden Sonntag trifft die Wolfsberger AC auf die WSG Tirol, wo ein Wendepunkt erwartet wird.
Silberberger hoffte auf Besserung: „Die Zeit wird es weisen, ob wir Sonntag konkurrenzfähig sind.“ Altach‑Trainer Ognjen Zaric zeigte sich zufrieden: „Es ist jetzt leicht, wenn man 3:0 gewonnen hat. Aber es hat heute vieles funktioniert.“
Der WAC ist nach der vierten Niederlage in Folge auf den letzten Tabellenplatz abgerutscht, während die Austria nach dem ersten Saisonviertel auf Rang zehn liegt. Beide Clubs suchen nach Auswegen aus der sportlichen Krise.
Foto: Oliver Lerch (GEPA).