Bundesliga
Rapid hält Kurs: Sieben Siege in acht Spielen und Triumph in Linz
Rapid bleibt nach der Länderspielpause im Flow: Der österreichische Erstligist sicherte im achten Spiel der Admiral Bundesliga mit einem 2:0-Auswärtssieg gegen Meister LASK den zweiten Sieg in Folge, damit weiterhin mit sieben Siegen aus acht Partien Tabellenführer bleibt. Bericht von Christian Moser.
Flow nach dem Sieg in Linz
Die Leistung beim 2:0 bei Meister LASK und der erste Triumph in der Raiffeisen Arena zeigten, dass Rapid den Kurs gehalten hat. „Wir haben unseren Weg fortgesetzt, sind einfach im Flow geblieben“, sagte Rapid‑Trainer Johannes Hoff Thorup. Er betonte, dass das Team den gewünschten Spielstil umgesetzt habe.
Ercan Kara verpasste kurz vor der Pause einen klaren Schuss, doch in der 58. Minute traf er mit einem etwas glücklichen Treffer. „Wichtig ist, dass der Ball drinnen war und ich der Mannschaft helfen konnte“, erklärte Kara nach seinem Tor. Damit war es sein achter Treffer in der 14. Pflichtspielrunde.
Claudy Mbuyi brachte in der 82. Minute als Joker sofort Wirkung und erhöhte auf 2:0. „Das ist es, was du willst, wenn du wechselst. Dass es so aufgeht, ist ein Wahnsinn“, lobte Thorup den schnellen Einsatz des Stürmers. Die frühe Einwechslung zahlte sich für Rapid aus.
Tabellenführung und Vertragsgespräche
Nach dem Sieg führt Rapid die Admiral Bundesliga mit drei Punkten Vorsprung vor Salzburg, fünf vor dem Titelverteidiger und sieben vor Sturm. Die Punktedifferenz unterstreicht die konsequente Formkurve des Teams.
Rapid bleibt in Linz unaufhaltsam, während LASK vor Champions‑League‑Duell schwächelt
Sportdirektor Markus Katzer sprach über die Vertragsoption für Yusuf Demir, den 23‑jährigen Flügelspieler, der nach Auslandsleihen wieder aufgeblüht ist. „Er hat einen Riesenschritt gemacht, ist ein überragender Spieler für die Art, wie wir spielen wollen. Wir wollen verlängern, und ich glaube, dass wir das können“, sagte Katzer. Demir bestätigte, dass die ersten Gespräche positiv verlaufen seien.
LASKs Ausblick und interne Kritik
Im Linzer Lager ist die Lage nicht rosig, doch LASK richtet den Blick bereits auf das Champions‑League‑Duell gegen Liverpool, das am Mittwoch in der Raiffeisen Arena stattfindet. „Auf uns wartet ein unglaublich intensiver, wichtiger Block. Wir wollen Österreich gut vertreten, ein unangenehmer Gegner sein“, erklärte LASK‑Sportdirektor Dino Buric.
Trainer Dietmar Kühbauer fügte hinzu, dass die Engländer „weit über Rapid“ stünden und eine große Herausforderung darstellen. Die Linzer Mannschaft muss daher ihre Leistung weiter steigern.
Rapid bestätigt Form in Linz trotz starkem Druck von LASK
Mittelfeldspieler Alessandro Schöpf warnte vor den kommenden Wochen: „Die nächsten Wochen werden nicht einfacher, wir müssen schnellstmöglich in die Erfolgsspur finden. Wir haben zu viele Spieler, die vielleicht nicht an ihrer Leistungsgrenze und Intensität kommen.“