WM
Schiedsrichter bittet Messi, deckt Paredes Chaos im WM-Finale auf
Der Schiedsrichter der WM‑Endrunde, Slavko Vincic, flehte Lionel Messi an, seinen Teamkollegen Leandro Paredes im Zaum zu halten, da die argentinische Mannschaft Schwierigkeiten hatte, den außer Kontrolle geratenen Kollegen des argentinischen Kapitäns während des Spiels zu kontrollieren. Der Appell, aufgenommen von der Schiedsrichter‑Kamera, zeigt den Offiziellen, der den Star‑Stürmer auffordert, die Aggression seines Teamkollegen vor dem Schlusspfiff im Griff zu behalten.
Scott Trotter, Sports Writer17:45, berichtete am 16. Aug., dass Messi die Aufgabe erhalten hatte, Paredes auf dem Spielfeld zu halten, bevor die von ihm ausgelösten gewalttätigen Szenen zum Vollzeitpfiff kamen. Paredes kam erst zur Halbzeit ins Spiel, blieb 14 Minuten auf dem Platz und hatte Glück, nach Erhalt einer Gelben Karte bereits nach sechs Minuten im Spiel zu bleiben. Das Foul des ehemaligen Paris‑Saint‑Germain‑Mittelfeldspielers ereignete sich, als Enzo Fernandez später vom Platz gestellt wurde, wodurch Argentinien unter Druck geriet.
Gewalt auf dem Spielfeld
Während seiner kurzen Spielzeit wurde Paredes dabei beobachtet, wie er den spanischen Star Eric Garcia trat und schlug, den Verteidiger zu Boden schob und den Barcelona‑Ausnahmespieler Gavi packte. Die Aktionen des Argentiners lösten eine chaotische Sequenz aus, bei der die Spieler beider Seiten versuchten, Ordnung wiederherzustellen. Bilder des Vorfalls zeigen das Chaos, das sich auf dem Platz entfaltete.
Disziplinarische Folgen
Es ist Material aufgetaucht, in dem Vincic zu hören ist, wie er Messi warnt: „Messi, kontrolliere Paredes“, gefolgt von „Ich will nicht… er hat Gelb. Bitte kontrollieren. Immer, immer.“ Das Audio wurde von ImagesReferee Slavko Vincic aufgenommen und das begleitende Standbild wurde Evrim Aydin/Anadolu über Getty Images zugeschrieben, wobei die Bildunterschrift ON Aydin vermerkt.
Die FIFA hat Disziplinarverfahren gegen Paredes wegen drei Körperverletzungsdelikten eingeleitet, während Argentiniens Nahuel Molina wegen zweier Vorwürfe und Trainer Roberto Ayala wegen eines Vorwurfs belangt wurden, nachdem Molina anscheinend Rodri getroffen hatte und Ayala Dani Olmo traf. Die Vorwürfe des Gremiums unterstreichen die Schwere der Nachspiel‑Handlungen.
Der spanische Trainer Luis de la Fuente äußerte Unglauben und sagte im spanischen Fernsehen: „Ich habe es damals nicht realisiert. Ich habe gefeiert, Teamkameraden umarmt.“ De la Fuentes Kommentare hoben die unerwartete Natur des Vorfalls für die spanische Mannschaft hervor.
Nach dem Turnier löste Paredes weitere Kontroversen bei Boca Juniors aus, als er als Spieler von Central Córdoba nach einem Foul versuchte aufzustehen und den Ball in seine Richtung kickte. Der Veteran war in dieser Episode ebenfalls nur 14 Minuten auf dem Platz, und der Vorfall wurde in einem Foto von Marvin Ibo Guengoer – GES Sportfoto/Getty Images – festgehalten.
Das disziplinarische Verfahren der FIFA läuft weiter, was bedeutet, dass der argentinische Mittelfeldspieler weiteren Sanktionen ausgesetzt sein könnte, während die Untersuchung voranschreitet.