Benzemas saudische Zukunft trübt, Al‑Hilal hat Watkins im Visier
Karim Benzemas sportlicher Erfolg in Saudi-Arabien steht im Gegensatz zu einer außerfeldlichen Pattsituation: Nach einem produktiven Start bei Al‑Hilal sieht sich der französische Stürmer einem möglichen Abgang gegenüber, da der Club den englischen Stürmer Ollie Watkins im Visier hat. Der Kontrast verdeutlicht, dass reine Leistung einen Spieler nicht vor vertraglichen und politischen Hürden schützen kann.
Beeindruckender Start bei Al‑Hilal
Nach seiner Ankunft im Jahr 2023 bei Al‑Ittihad nach einer angesehenen Zeit bei Real Madrid wechselte Benzema im Februar 2026 zu Al‑Hilal. Der Wechsel markierte seinen ersten Vertrag in der Saudi Professional League.
In seinen ersten 13 Spielen für Al‑Hilal erzielte der ehemalige Lyon‑Stürmer neun Tore und fünf entscheidende Pässe und trug dazu bei, dass die Mannschaft den Saudi‑Arabien‑Pokal gewann.
Vertragschaos und Plan des Trainers
Laut AS zählt Trainer Simone Inzaghi für die kommende Saison nicht auf Benzema und sucht bereits nach einem Ersatz.
Wenn Inzaghi Ollie Watkins verpflichten will, wird der Abgang von Benzema zur Priorität des Clubs.
Ronaldos konkreter Plan: eine letzte Saison, um die Ära des Weltfußballs zu beenden
Benzema könnte seinen Vertrag kündigen, um im Sommermarkt als freier Spieler zu gelten, ein Schritt, der ihm ermöglichen würde, ohne Transfergebühr zu gehen.
Der Stürmer hat verlangt, das volle Gehalt für das letzte Jahr seines Vertrags zu erhalten, ein Antrag, den die Direktoren des Clubs schlecht aufgenommen haben.
Der Club muss zudem eine Vereinbarung mit der saudischen Liga und den zuständigen Behörden verhandeln, da der Ballon d’Or 2022 teilweise vom saudischen Staat finanziert wurde, was eine weitere Ebene der Komplexität hinzufügt.
Die Gegenüberstellung eines siegreichen Debüts und eines drohenden Abgangs zeigt, dass selbst ein produktiver Torjäger durch finanzielle und politische Überlegungen abseits des Spielfelds ausgebremst werden kann.