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Schröder: Gladbachs Elvedi‑Suche trifft auf Enten‑Gerücht‑Hürde
Sportdirektor Rouven Schröder bestätigte, dass Borussia Mönchengladbach den Schweizer Verteidiger Nico Elvedi an Leeds United in der Premier League verlieren wird und dass der Verein bereits nach einem Ersatz für das zentrale Abwehrzentrum sucht, wobei er das jüngste Transfergerücht als klassische „Ente“ abtut.
Elvedis Ausstieg und das finanzielle Bild
Der 29‑jährige Schweizer kam 2015 vom FC Zürich zum Verein, was einen zehnjährigen Aufenthalt im Niederrhein markierte, bevor er bei Leeds United einen Medizincheck absolvierte. Er sucht eine neue sportliche Herausforderung in England, und die englische Seite wird eine feste Ablösesumme von rund zehn Millionen Euro zahlen. Borussia sicherte zudem eine 15‑prozentige Sell‑on‑Klausel, und der Spieler wird einen Vertrag bis 2029 unterschreiben.
Suche nach dem Elvedi‑Nachfolger
Trainer Eugen Polanski verzichtete darauf, Elvedi im jüngsten 2:1 Testspiel‑Sieg gegen Aston Villa einzusetzen, um das Risiko einer Verletzung der Abwehrzentrale zu vermeiden. Zuvor hatte Polanski versucht, den Spieler durch das Angebot der Vize‑Kapitänsposition zu halten, doch Elvedis Wunsch zu gehen setzte sich durch.
Schröder, der Sportchef, betonte die Notwendigkeit eines gestandenen Innenverteidigers und wies auf die Lücke hin, die nach Elvedis Weggang in der Abwehr entstanden ist. Im Villa‑Test trat der 19‑jährige Jan Leszczynski ein und zeigte eine sehr unaufgeregte Leistung.
Gerüchte und realistische Optionen
Das jüngste Gerücht über den uruguayischen Nahuel Herrera von CA Peñarol und den Schweizer Karim Sow wurde von Schröder als klassische Ente bezeichnet – nichts für sie. Der Verein hatte Berichten zufolge ein Kaufangebot von rund sieben Millionen Euro vorbereitet, nachdem er ein Leihgeschäft abgelehnt hatte.
Schröder fügte hinzu, dass die sportliche Führung an vorbereiteten Lösungen arbeitet, die Altersstruktur, Erfahrung und Ambitionen abdecken. Er betonte, dass ihnen noch 15‑16 Tage bleiben, um die Angelegenheiten zu klären, und dass sie Schritt für Schritt vorgehen werden.
Potenzielle defensive Neuzugänge
Unter den Kandidaten bringt der 29‑jährige Phil Neumann von Birmingham City fast 190 Profispiele mit, während der 22‑jährige Roggerio Nyakossi von Oud‑Heverlee Leuven, Kapitän der Schweizer U21, einen Vertrag bis 2027 hat und der Defensive Aufstellung körperliche Präsenz verleihen könnte.
Die endgültige Entscheidung über den Elvedi‑Nachfolger wird vor dem Ende des Transferfensters fallen und die Nachfolge der zentralen Abwehr für den Verein prägen.