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WM

Infantinos Kehrtwende beim WM‑Anteilverkauf, da FIFA nach Ablehnung des Plans durch UEFA, AFC und CONCACAF von Mitgliedern in einer erbitterten Debatte bedrängt wird.

Von 4AllFootball ·

FIFA‑Präsident Gianni Infantino hat seinen Vorschlag, Anteile im Wert von 3,1 Milliarden Pfund an den Weltmeisterschaften zu verkaufen, nach Ablehnung durch UEFA, CONCACAF, die AFC und zwei ranghohe FIFA‑Beamte gestrichen, teilte der Schweizer Administrator am Freitag mit. Das Vorhaben, private Mittel für die kommerziellen und operativen Aspekte der FIFA‑Turniere zu beschaffen, ist damit tot.

Von BOBBY MANZI, FOOTBALL‑REPORTER. Veröffentlicht: 00:39 BST, 1. August 2026 | Aktualisiert: 00:53 BST, 1. August 2026.

Am Freitag wurde die Asian Football Confederation (AFC) zum dritten Dachverband, der Infantinos Plan ablehnte, nach der Ablehnung durch CONCACAF am Donnerstag. Die Entscheidung der AFC verstärkte den wachsenden Widerstand seitens der kontinentalen Konföderationen.

Zur gleichen Zeit kündigte die UEFA ein Boykott der FIFA‑Wettbewerbe an, was eine koordinierte Haltung gegen die geplante private Kapitalbeschaffung signalisiert. Der Schritt der UEFA unterstreicht die Ernsthaftigkeit der Gegenreaktion im europäischen Fußball.

Der Schweizer Fußballadministrator bestätigte, dass er den Vorschlag, Anteile im Wert von 3,1 Milliarden Pfund an FIFA‑Turnieren an private Investoren zu verkaufen, aufgegeben hat. Der Plan hatte darauf abgezielt, private Finanzierung für die kommerziellen und operativen Aspekte von FIFA‑Veranstaltungen zu generieren.

In einer Erklärung sagte Infantino: „Das FIFA Forward Enterprise‑Projekt sollte eine Grundlage schaffen, um unsere FIFA‑Mitgliedsverbände und unseren Sport weltweit weiter zu stärken, insbesondere in den Ländern, in denen Unterstützung am dringendsten benötigt wird.“ Er fügte hinzu, dass das Projekt die Mehrheit der Unterstützung der FIFA‑Mitgliedsverbände sowie einen Konsultationsprozess mit dem FIFA‑Rat, den Konföderationen und weiteren Interessengruppen benötige.

Infantino fuhr fort: „Nachdem wir allen Meinungen aufmerksam zugehört haben, wurde deutlich, dass das Projekt Spaltungen einer Art erzeugt hat, die – ungeachtet des Unterstützungsgrades – nicht mehr im Interesse des ursprünglich gesetzten Ziels liegen. Unser Zweck war und wird immer sein – und bleibt – zu vereinen und zu verbessern. Daher wird dieser Vorschlag nicht weiterverfolgt. Für die Zukunft beabsichtige ich, alle interessierten Parteien in den kommenden Tagen und Wochen im Sinne eines gemeinsamen Interesses an unserem Spiel wieder zusammenzubringen.“

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