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Serie A

Azzurri gezwungen, Pirlo nach russischem Wettenskandal zu umgehen

🇮🇹 Von 4AllFootball ·

Angesichts eines wachsenden Aufschreis in Italien über Andrea Pirlos Rolle als globaler Markenbotschafter für ein russisches Glücksspielunternehmen hat der ITALIEN-Fußballverband ihn praktisch aus dem Trainerkandidaten für die Azzurri ausgeschlossen, wodurch die Suche nun auf Antonio Conte, Roberto Mancini, Stefano Pioli und Raffaele Palladino verlagert wird.

Carlo Ancelotti und Pep Guardiola haben das Angebot bereits abgelehnt, sodass der Verband anderweitig suchen muss. Technischer Direktor Paolo Maldini und Sonderberater Leonardo hatten zunächst Pirlo ins Visier genommen, in der Hoffnung, dass sein Profil der Nationalmannschaft zugutekäme.

Der Rückschlag in Italien hat sogar den Schatten drohender rechtlicher Schritte aufgeworfen, sollte Pirlo ernannt werden, angesichts seiner russischen Glücksspielverbindung. FIGC‑Präsident Giovanni Malago wurde kürzlich mit Trainer Roberto Mancini fotografiert, was die Dringlichkeit unterstreicht, eine Alternative zu finden.

Plan D droht nun und könnte eine Rückkehr an die Seitenbank von entweder Antonio Conte oder Roberto Mancini bedeuten. Mancini wäre eifriger und sicherlich günstiger, doch beide ehemaligen Azzurri‑Chefs könnten es nicht mögen, hinter Pirlo in der Rangfolge zu stehen.

Stefano Pioli, der eng mit Paolo Maldini bei AC Mailand zusammenarbeitete, half dem Klub zum Gewinn des Scudettos, bevor er von Fiorentina wenige Wochen nach Beginn der letzten Saison entlassen wurde. Er ist derzeit ein Free Agent und bleibt auf der Shortlist.

Raffaele Palladino, ein 42‑jähriger Trainer, inspiriert von Gian Piero Gasperini, genoss beeindruckende Stationen bei Monza, Fiorentina und Atalanta und führte Letzteres nach seiner Übernahme im November 2025 zu einem sechsten Platz in der Serie A. Er verließ Atalanta im Sommer im gegenseitigen Einvernehmen.

La dello Sport hebt weitere Free‑Agent‑Kandidaten hervor und weist dabei auf die Rolle des Technischen Direktors bei AC Mailand sowie den breiteren Trainermarkt hin. Der Begriff „Trainer“ steht nun im Zuge der Glücksspiel‑Kontroverse unter zusätzlicher Beobachtung.

Die Pirlo‑Episode zeigt, wie kommerzielle Verbindungen nationale Teamernennungen beeinflussen können, und hinterlässt die Azzurri mit einem verkleinerten Kandidatenpool und dem dringenden Bedarf, Glaubwürdigkeit wiederherzustellen.

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