WM
Italien wählt vertrauten Mann, ernennt Mancini nach globalen Absagen
Italien hat den ehemaligen Chef Roberto Mancini, 61, zurückgeholt, um die Azzurri zu führen, nachdem hochkarätige Kandidaten abgelehnt wurden; weder Pep Guardiola, noch Carlo Ancelotti, noch Andrea Pirlo haben die Rolle angenommen. Mancini kehrt vier Jahre nach seiner Entlassung im Jahr 2022 zurück, nachdem er 2021 den Euro‑2020‑Titel gewonnen hatte.
Mancini trainierte die italienische Mannschaft von 2018 bis 2022. Er führte die italienische Mannschaft zum Euro‑2020‑Titel, der 2021 ausgetragen wurde. Ein Jahr später wurde er nach einer Niederlage gegen Nordmazedonien im WM‑Playoff 2022 entlassen.
Seine letzte Anstellung war Cheftrainer von Al‑Sadd in Katar. Diese Position verließ er Anfang dieses Jahres.
Italien hat außerdem den ehemaligen Trainer Claudio Ranieri und den ehemaligen Verteidiger Gabriele Oriali in den Stab berufen. Sie ersetzen Paolo Maldini und Leonardo, die zurückgetreten sind, nachdem der Verband Andrea Pirlo abgelehnt hatte.
Azzurri gezwungen, Pirlo nach russischem Wettenskandal zu umgehen
Der Verband lehnte die Einstellung von Andrea Pirlo ab, weil er Verträge mit russischen Wettunternehmen hat.
Zuvor hatte der Verband Pep Guardiola angesprochen, der den Job abgelehnt hatte. Es wurde auch Carlo Ancelotti kontaktiert, der bei der brasilianischen Nationalmannschaft bleibt.
Mancinis Aufgabe ist es, Italien wieder zur WM 2030 zu führen, nach drei aufeinanderfolgenden Aussetzungen. Die erste Hürde wird sein, den EM‑Titel 2028 zu jagen.
Die Ernennung markiert einen Schritt weg von den früheren Versuchen, Guardiola, Ancelotti oder Pirlo zu verpflichten, und setzt Mancini an die Spitze von Italiens Bewerbung für die WM 2030 und die EM 2028.