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Wolfsburgs frühe Dominanz lässt Feyenoord im Europa Cup keine Chance

Die Frauen des VfL Wolfsburg haben am Mittwochabend im Europa Cup das Achtelfinal‑Hinspiel gegen Feyenoord Rotterdam mit 7:0 gewonnen und damit die Chance auf das Viertelfinale praktisch ausgeschaltet. Das Team von Trainer Stephan Lerch dominierte das Spiel von Anfang an und ließ den Gegner ohne Antwort.
Frühes Tor und Halbzeitspitze
In der ersten Halbzeit setzte das Wolfsburg‑Team sofort zum Treffer an. Nach nur zwei Minuten verwandelte Lara Prasnikar den Elfmeter und brachte die Wölfinnen in Führung. Cora Zicai erhöhte in der 28. Minute und wiederholte nur drei Minuten später, sodass es zur Halbzeit 4:0 stand, nachdem Claire Dinkla ein Eigentor erzielt hatte.
Weitere Treffer und Saisonrekord
Der Ball blieb im zweiten Durchgang im Besitz der Wolfsburger, die das Ergebnis weiter ausbauten. Zicai traf in der 49. Minute erneut, bevor Lara Prasnikar das 5:0 vollendete. Kurz darauf erhöhte Cecilie Floe Nielsen per Freistoß, und ein Eigentor von Joni Paliama brachte das Endergebnis auf 7:0.
Trainer Stephan Lerch stellte sechs Neuzugänge in die Startelf, darunter Sophia Kleinherne, Camilla Küver, Joelle Wedemeyer, Smilla Vallotto, Katharina Piljic und Cora Zicai. Im Vergleich zum 3:0‑Sieg gegen den 1. FC Köln am Samstag bedeutete das eine umfassende Rotation des Teams. Die übrigen Positionen blieben unverändert, sodass das Kernteam um Kapitänin Svenja Huth, Stina Johannesson und Cora Zicai erhalten blieb.
Ein früher Fehlpass von Linksverteidigerin Sarai Linder ermöglichte Stina Johannesson das 1:0 in der 16. Minute. Die norwegische Schiedsrichterin Karoline Jensen zeigte nach einem Zusammenstoß im Strafraum den Elfmeter, den Prasnikar kühl verwandelte. Rotterdams Torhüterin Mia Schmid musste dabei den Arm abwehren.
Das Rückspiel in Rotterdam ist für den 10. November um 19 Uhr angesetzt. Vorher trifft die Wolfsburg‑Mannschaft am kommenden Montag um 18 Uhr im DFB‑Pokal auf die TSG Hoffenheim, angeführt von Kapitänin Svenja Huth. Das Spiel wird im NDR Livecenter übertragen.
Mit dem Sieg erzielte das Team den siebten Erfolg in Folge über alle Wettbewerbe hinweg. Die Ausgliederung der Frauen‑Bundesliga aus dem DFB markiert einen historischen Moment, und VfL‑Direktorin Vanessa Bernauer betont, dass nun die eigentliche Arbeit beginne.
Die Kontrolle am Ball blieb die ganze Begegnung über bei den Wolfsburgerinnen, die das Spiel nach Belieben bestimmten. Die klare Überlegenheit ließ Feyenoord keinerlei Chance, das Spiel zu drehen. Die Wölfinnen dominierten das Spiel von Anfang bis Ende.
Cora Zicai war mit drei Treffern die erfolgreichste Torschützin des Abends.