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Bayern München hält Real Madrid im Champions‑League‑Krimi auf

Im dritten Gruppenspieltag der Champions League Krimi trafen die Frauen des FC Bayern München auf Real Madrid, wobei das Duell bereits mit einem frühen Schuss der Münchnerinnen begann, bevor Real mit Athenea del Castillo und Lineth Beerensteyn die Führung übernahm in der ersten Halbzeit.
Athenea del Castillo traf in der siebten Minute, Lineth Beerensteyn erhöhte in der 22. Minute, und Real Madrid übernahm damit die Führung.
Edna Imade glich in der 30. Minute nach einer Ecke von Klara Bühl aus, Momoko Tanikawa stellte in der 52. Minute den Ausgleich her.
Punkte und kommende Herausforderungen
Nach drei Spieltagen der Ligaphase stehen die Frauen des FC Bayern München mit fünf Punkten da. Trainer José Barcala führt das Team, das am 10. November bei Paris Saint‑Germain auswärts spielt, gefolgt von Begegnungen mit Austria Wien und Titelverteidigern FC Barcelona.
Barcala verzichtete nach dem überzeugenden 5:1‑Sieg in der Liga gegen RB Leipzig auf große Experimente. Tanikawa, Klara Bühl und Pernille Harder, die von Montag auf Dienstag nach London zur Ballon‑d’Or‑Verleihung gereist waren, standen erneut in der Startelf.
Taktische Momente und Schlüsselereignisse
Klara Bühl lieferte wie gewohnt viel Tempo über die linke Flanke. Beide Teams hatten in der ersten Halbzeit Schwierigkeiten, die Überlegenheit sauber auszuspielen, wobei die Münchnerinnen zu selten zum Abschluss kamen. Real setzte mit Senß und der ehemaligen Nationaltorhüterin Merle Frohms von Beginn an auf eisige Kühle.
Die verletzte Giulia Gwinn kommentierte zur Halbzeit im ZDF: „Wir waren ein bisschen überrumpelt von deren Offensivpower.“
Imade traf nach einer Ecke von Bühl, und Tanikawa erzielte kurz nach dem Wiederanpfiff den verdienten Ausgleich, was das Spiel zu einer zeitweise wilden, mitreißenden Partie machte.
In der Nachspielzeit hatten die Bayern die besseren Chancen; die eingewechselte Sophie Proost schlug in der 90.+2‑Minute den Pfosten. Damit blieb das Spiel unentschieden.