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Ausländische Topklubs drängen auf Bayern-star Franziska Kett

Während der FC Bayern Frauen verzweifelt versucht, ihre jungen Stars zu halten, drängen gleich mehrere ausländische Topklubs aus Europas Elite auf die nächste Leistungsträgerin. Die 22‑jährige Franziska Kett, deren Vertrag erst im kommenden Sommer ausläuft, steht im Visier von Olympique Lyon, Arsenal, Chelsea und Barcelona.
Europäische Topclubs zeigen reges Interesse
Wie berichtet, hat die rasante Entwicklung von Franziska Kett europaweit Interesse geweckt. OL Lyonnes, der FC Arsenal und der FC Chelsea zeigen konkretes Interesse an der 22‑jährigen, und zuletzt hat auch der FC Barcelona um ihre Verpflichtung gebeten.
Derzeit ist Kett noch bis zum kommenden Sommer vertraglich an den FC Bayern Frauen gebunden. Nach Ablauf könnte sie ohne Ablösesumme zu einem der interessierten Clubs wechseln.
Der FC Bayern selbst bleibt im Rennen, denn die Münchnerinnen wollen die Spielerin nicht verlieren. Verantwortliche um Bianca Rech stehen vor kniffligen Verhandlungsrunden, um Kett zu halten.
Bayern steht vor schwierigen Vertragsverhandlungen
Parallel läuft auch die Vertragslage von Klara Bühl, deren Vertrag zum gleichen Zeitpunkt ausläuft. Bühl, eine weitere Leistungsträgerin, befindet sich ebenfalls im Fokus potenzieller Auslandsklubs, was die Situation für den FC Bayern weiter verkompliziert.
Trainer José Barcala hat öffentlich betont, dass beide Spielerinnen unbedingt bleiben sollten. Ein Verbleib würde dem Team zwei klare Ausrufezeichen setzen.
Aus Sicht der Frauen‑Bundesliga wäre es vorteilhaft, wenn Kett und Bühl ihre Verträge verlängern. Die Liga hat in den letzten Monaten mehrere deutsche Topspielerinnen verloren.
Georgia Stanway hat zuletzt Deutschland verlassen, gefolgt von Ewa Pajor, Lineth Beerensteyn, Vivien Endemann, Merle Frohms und Jule Brand, die ebenfalls ins Ausland gewechselt sind. Diese Abgänge verdeutlichen den Trend, dass europäische Topclubs vermehrt deutsche Talente anwerben.
Patricia DE MELO fasst zusammen, dass die Kombination aus auslaufenden Verträgen und starkem internationalen Interesse die Bayern Frauen vor eine entscheidende Phase stellt. Die kommenden Verhandlungen werden zeigen, ob die Münchnerinnen ihre Schlüsselspielerinnen halten können.