Viareggio: Penalty entscheidet, Nati sichert EM‑Bronze
Im Spiel um Platz drei in Viareggio, das am 13. September 2026 ausgetragen wurde, entschied ein letzter Penalty das Schicksal der Schweizer Beachsoccer‑Nati: Tobias Thygesen Pilgaard verfehlte, nach einem dramatischen Elfmeterschießen, das sich über mehrere Minuten zog, sodass die Mannschaft die EM‑Bronze sichern konnte.
Matchverlauf und Führung
Einen Tag nach der Halbfinal‑Klatsche gegen Italien trat das Team von Trainer Angelo Schirinzi zum Spiel um Platz drei an. Die Schweizer Beachsoccer‑Nati wollte das enttäuschende Ergebnis im Duell mit Dänemark wiedergutmachen.
Im letzten Drittel des Spiels drehte die Schweiz das Blatt und führte bis zwei Minuten vor Schluss mit 7:5. Der Stand von 12:11 für die Schweiz zeigte, dass die Nerven beider Teams stark beansprucht wurden. Die Schützen beider Teams gaben jedoch keine Blösse, wodurch die Entscheidung enorm in die Länge zog.
Penaltyschießen und Entscheidung
22 Sekunden vor dem Schlusspfiff gelang Dänemark jedoch der Ausgleich. Die Partie ging in die dreiminütige Verlängerung, in der beide Teams weiter um den Sieg kämpften.
In der Verlängerung traf Glenn Hodel mit einem vermeintlichen Siegtor. Doch die Nati brachte die Führung nicht über die Runden. Sechs Sekunden vor Ablauf gelang Villads de Fries der Ausgleich für Dänemark.
Das anschließende Penaltyschießen war nichts für schwache Nerven. Da keine der Schützen beider Teams eine Blösse erzielte, zog sich die Entscheidung über mehrere Minuten hin. Beim letzten Schuss entschied das Schicksal. Beim Stand von 12:11 für die Schweiz trat Tobias Thygesen Pilgaard für Dänemark an.
Pilgaard setzte seinen Versuch neben das Tor und verfehlte, wodurch die Schweizer Beachsoccer‑Nati die EM‑Bronze bescherte. Die Entscheidung im Duell fiel damit im Penalty und sicherte den Sieg.
Damit schloss die Beachsoccer‑Nationalmannschaft die Europameisterschaften in Italien mit einem Erfolgserlebnis ab. Der Bronze‑Platz ist ein bedeutender Moment für die Schweizer Beachsoccer‑Nati.