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Unter Zugzwang: Austria Wien muss Rote Laterne abwerfen

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Unter Zugzwang: Austria Wien muss Rote Laterne abwerfen

Unter Zugzwang steht Austria Wien, denn nach vier Niederlagen in fünf Bundesliga‑Runden muss das Team die Rote Laterne loswerden. Trainer Stephan Helm setzt auf den Neuzugang Valentino Müller und hofft, das Heimspiel gegen den Aufsteiger Lustenau um 14.30 Uhr zu gewinnen.

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Den Ball und den Sprung nach oben im Visier: Tae-seok Lee & die Austria wollen anschreiben. Die Bilanz der letzten vier Heimspiele gegen den Namensvetter Lustenau ist sehr okay – zwei Siegen stehen zwei Remis gegenüber. Sie zeigen, dass das Team noch Potential hat.

Vergangene Ergebnisse und Desaster

Am 19. April 2011 verloren die Violetten im Cup‑Viertelfinale zu Hause mit 0:4 gegen die Vorarlberger, ein Desaster, das die Fans noch lange im Gedächtnis haben. Präsident Wolfgang Katzian musste die aufgebrachten Fans beruhigen, Trainer Karl Daxbacher überstand die Schmach. Trotz dieser Niederlage standen Austria‑Wien noch voll im Rennen um den Meistertitel.

Derzeit hat Austria‑Wien nach fünf Bundesliga‑Runden vier Niederlagen und nur drei erzielte Tore. Zu Hause verlor das Team gegen LASK (0:2) und WSG Tirol (0:1) und hat noch keinen Sieg geschrieben. Die Bilanz der Heimspielen bleibt unbefriedigend. „Wir haben in der Meisterschaft zu wenige Punkte gemacht“, sagte Trainer Stephan Helm und betonte, dass die Mannschaft den Ist‑Stand klar verbessern muss.

Neuzugang und finanzielle Perspektive

Helm freut sich über die Verpflichtung von Valentino Müller, der laut ihm in einem sehr guten körperlichen Zustand ist. „Er ist eine richtige Leaderpersönlichkeit“, meinte Helm und sieht in ihm Strahlkraft für jüngere Spieler. Seit Helm vor zwei Jahren das Amt übernahm, sind die Transfererlöse des Klubs im Sommer auf mehr als sieben Millionen Euro gestiegen.

Die Burgenländer zeigen sich trotz der bisherigen Ergebnisse zuversichtlich. Diese Situation verlangt Konsequenzen. Sie betonen, dass es immer unterschiedliche Etappenziele gibt, die erreicht werden müssen, und sehen die finanzielle Entwicklung als wichtigen Baustein für die nächste Saison.

Lustenau, der Aufsteiger, hat in den ersten fünf Runden fünf Punkte geholt, darunter ein überzeugendes 1:1 bei Sturm. Der Vorarlberger Gegner hat saisonübergreifend nur eine seiner jüngsten 18 Auswärtspartien gewonnen, in den vergangenen acht jedoch siebenmal Remis gespielt. Trainer Markus Mader warnt: „Wir erwarten einen hochaggressiven Gegner, die Wiener Austria muss dieses Heimspiel gewinnen, sonst raucht es im Klub.“

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