Bundesliga
Sturm Graz jagt spitzenreihen in der Admiral Bundesliga
Sturm Graz kehrte nach der Länderspielpause trotz zahlreicher Ausfälle im Prestigeduell gegen Austria Wien im Wiener Generali Arena zurück, wobei Oumar Diakite mit einem Doppelpack die Entscheidung traf. Vor 14.351 Fans in der Generali Arena zeigte das Team seine Offensivkraft.
Sturm eröffnete das Spiel in der Wiener Generali Arena mit einem schnellen Druck, doch das erste Tor fiel erst in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit. Oumar Diakite nutzte die 45.+1‑Minute, um nach einer Flanke von Luca Weinhandl per Kopf das 1:0 zu erzielen. Nur zehn Minuten später verwandelte er selbst den von Walter Altmann nach VAR‑Entscheidung zugesprochenen Elfmeter zum 2:0. Alexander Solc von der GEPA hob die Bedeutung des Sieges für das Team hervor.
Sturm musste wegen acht verletzter Spieler und einer Sperre für Jürgen Heil auf ein stark reduziertes Kader zurückgreifen, wobei nur Arjen Malic als matchfit galt. Der von Stade Reims geliehene Diakite durfte von Beginn an starten, während Trainer Fabio Ingolitsch bei Austria mehrere internationale Spieler auf die Bank setzte.
Sturms Aufholjagd nach der Pause
Mit dem vierten Sieg in der laufenden Saison sammelte Sturm Graz nach dem 2:0 nun 14 Punkte und steht damit auf dem vierten Tabellenplatz der Admiral Bundesliga. Damit liegen sie nur vier Punkte hinter Spitzenreiter Red Bull Salzburg, der nach der Länderspielpause vier Zähler mehr hat. Der Erfolg kompensierte die 0:3‑Niederlage gegen Salzburg vor der Pause und hält das Team im Rennen um die Spitzengruppe. Zur gleichen Zeit festigte Sturm seine Position im Kampf um die europäischen Plätze.
Austria im Tiefflug: Zorn trennt Ergebnis von Leistung
Sturm blickt bereits auf das bevorstehende Europa‑League‑Auftaktspiel am Donnerstag, das in Bournemouth ausgetragen wird. Der Sieg stärkt die Moral, bevor die Grazer in der internationalen Begegnung antreten.
Austrias schwierige Lage im Mittelfeld
Austria Wien befindet sich im fünften Platz nach acht Spielen mit sieben Punkten, nur vier Punkte vor dem Tabellenletzten SCR Altach. Die Violetten haben bereits fünf Niederlagen in dieser Runde erlitten und suchen dringend Punkte, um nicht weiter abzurutschen. Ein Direktduell gegen den vorletzten RZ Pellets WAC am Sonntag bietet die Möglichkeit, den Abstand zu den Violetten zu verringern.
Im Spiel startete Austria mit Sahin‑Radlinger im Tor, während Boateng und Julian Hettwer im Angriff verpassten, das Ergebnis zu ändern. Trainer Stephan Helm setzte auf eine defensive Grundaufstellung, erhielt jedoch eine Gelbe Karte, und die Offensivbemühungen blieben harmlos. Trotz mehrerer Chancen, darunter ein Doppelpass von Seidl, blieb das Tor aus, sodass die Austria das Spiel ohne Treffer beendete.
Die Gegenüberstellung zeigt, wie Sturm Graz trotz personeller Engpässe durch Diakites Treffer wieder in die Spitzengruppe drängt. Austria hingegen muss seine Defensivschwäche beheben, um im Mittelfeld nicht weiter zurückzufallen.