Ronaldo zahlt 255 Euro und darf im November wieder für Portugal spielen
Nach einem Abreise‑Eklat muss der 41‑jährige Rekordnationalspieler Cristiano Ronaldo lediglich 255 Euro zahlen und kann theoretisch schon im nächsten Länderspiel wieder für Portugal auflaufen.
Disziplinarstrafe im Detail
Der Disziplinarraum des portugiesischen Fußballverbands (FPF) hat am Montag beschlossen, dass Ronaldo für das vorzeitige Verlassen des Trainingslagers mit einer Geldstrafe von 255 Euro belegt wird. Zusätzlich wurde er für 30 Tage gesperrt, wobei die Sperrfrist bereits mit der vorläufigen Suspendierung am Tag nach seiner Abreise am 30. September begonnen hat.
Finanzielle Belastung im Vergleich zum Einkommen
Bei einem wöchentlichen Gehalt von rund vier Millionen Euro beim saudischen Erstligisten Al‑Nassr verdient Ronaldo pro Minute knapp 400 Euro, sodass die Geldstrafe für ihn kaum spürbar ist.
Auswirkungen auf kommende Länderspiele
Die Sperre endet, bevor Portugal am 14. November in Dänemark und am 17. November in Wales im Rahmen der Nations League spielt, sodass Ronaldo für beide Begegnungen wieder zur Verfügung stehen würde. Der Disziplinarraum stellte fest, dass Ronaldo vorsätzlich gegen Artikel 160 der Disziplinarordnung verstoßen habe, die Anklage jedoch in vollem Umfang stattgegeben wurde.
Ronaldo erhält 30‑Tage‑Sperre und 255‑Euro‑Strafe, könnte aber schon gegen Dänemark spielen
Der Vorfall entstand, nachdem Ronaldo nach dem Nations‑League‑Spiel in Norwegen (2:1) das Trainingslager verließ, bevor das Spiel gegen Dänemark anstand. Nationaltrainer Jorge Jesus hatte zuvor angekündigt, Ronaldo nur für kurze Spielabschnitte einzusetzen, ein Versprechen, das Ronaldo zufolge gebrochen wurde.
Ronaldo entschuldigte sich in einem Schreiben bei seinen Mitspielern und bat die Fans um Verzeihung. Seine Schwester äußerte öffentlich, dass sie nie wieder mit Jesus zusammenarbeiten wolle.
Euro Strafe von 255 Euro für Ronaldo nach Konflikt mit Trainer Jorge Jesus
"Nestes termos e com os fundamentos expostos, o Conselho de Disciplina da Federação Portuguesa de Futebol decide, presentes autos, julgar totalmente procedente a acusação e, em consequência, condenar o réu Cristiano Ronaldo dos Santos Aveiro pela prática, por uma vez e a título doloso, da infração disciplinar prevista e sancionada pelo n.º 1 do artigo 160.º do RDFPF, aplicando-lhe, em consequência, a sanção de suspensão por 30 (trinta) dias e, acessoriamente, a sanção de multa que se fixa em € 255,00 (duzentos e cinquenta e cinco euros)"
Vereinskollegen wie Vitinha und weitere Spieler fordern nun Ronaldos Rückkehr und setzen sich dafür ein, dass Trainer Jesus ihn für die anstehenden Partien gegen Dänemark und Wales erneut beruft.