Ronaldo erhält 30‑Tage‑Sperre und 255‑Euro‑Strafe, könnte aber schon gegen Dänemark spielen
Der portugiesische Fußballverband hat den Superstar Cristiano Ronaldo für seine eigenmächtige Abreise aus dem Nationalteam mit einer 30‑tägigen Sperre und einer Geldstrafe von 255 Euro belegt, doch die Disziplinarmaßnahme könnte bereits vor dem nächsten Länderspiel gegen Dänemark am 14. November enden.
Hintergrund der Disziplinarmaßnahme
Ronaldo, 41 Jahre alt, verließ das Teamcamp in Dänemark am 30. September, nachdem er nach einem 90‑Minuten‑Bankeinsatz gegen Norwegen nicht eingewechselt worden war. Der Trainer Jorge Jesus hatte zuvor angekündigt, Ronaldo würde zumindest für eine halbe Stunde im Spiel stehen. Die Nicht‑Einhaltung dieser Zusage löste den Konflikt aus.
Der Disziplinarrat stellte fest, dass Ronaldo vorsätzlich gegen Artikel 160 der Disziplinarordnung verstoßen habe. Die Sperre habe bereits am Tag nach seiner Abreise begonnen und sei damit größtenteils abgesessen.
Konsequenzen für die Nationalelf
Durch die Sperre verpasst Ronaldo die beiden Nations‑League‑Spiele gegen Dänemark am 14. November und Wales am 17. November. Portugal hat bereits die Qualifikation für das Viertelfinale gesichert, sodass sein Fehlen sportlich nicht entscheidend ist.
Euro Strafe von 255 Euro für Ronaldo nach Konflikt mit Trainer Jorge Jesus
Gonçalo Ramos, der Vertreter des Stürmers, erzielte in beiden genannten Spielen ein Tor. Ronaldo hat bislang 234 Länderspiele für Portugal bestritten.
Reaktionen und mögliche Rückkehr
Weder Ronaldo noch Trainer Jorge Jesus haben sich öffentlich zu einer sofortigen Rückkehr geäußert. In einer Instagram‑Stellungnahme kritisierte Ronaldo den Coach und bat Mitspieler sowie Fans um Entschuldigung.
Ronaldo hat in einem eigenen Statement eingestanden, dass seine Entscheidung, das Camp zu verlassen, nicht korrekt war, und er akzeptiere die möglichen disziplinarischen Folgen.
Ronaldo zahlt 255 Euro und darf im November wieder für Portugal spielen
Da die 30‑tägige Sperre bereits größtenteils verbüßt ist, könnte Ronaldo theoretisch wieder für das nächste Länderspiel gegen Dänemark im Kader stehen, sofern der Trainer ihn wieder einbezieht.