Euro Strafe von 255 Euro für Ronaldo nach Konflikt mit Trainer Jorge Jesus
Im späten September verließ Cristiano Ronaldo das Portugal‑Teamcamp in Dänemark, nachdem er sich mit Nationaltrainer Jorge Jesus gestritten hatte. Die Disziplinarkommission reagierte am Montag mit einer Sperre von dreißig Tagen und einer Geldstrafe von 255 Euro.
Disziplinarmaßnahme im Detail
Der 41‑jährige Altstar, der bislang 234 Länderspiele für Portugal bestritten und 146 Tore erzielt hat, wurde von der Kommission für sein eigenmächtiges Verlassen des Camps bestraft. Neben der Sperre wurde ihm eine Geldstrafe von exakt 255 Euro auferlegt.
Der Verband erklärte, dass die Strafe nach Artikel 160.º des Disziplinarreglements verhängt wurde. Die Sanktion sei gemindert worden, weil Ronaldo keine vorherigen Disziplinarvorfälle vorweisen könne und er im Verfahren vollständig kooperiert habe.
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Reaktionen von Spieler und Verband
Ronaldo äußerte in einem Statement, dass er den Vorfall als Vertrauensbruch seitens des Trainers empfinde, aber bereits mit einer möglichen Bestrafung gerechnet habe. Er betonte, dass er nach Ablauf der Sperre wieder für das Team zur Verfügung stehe.
Verbandschef Pedro Proença bestätigte, dass die Tür für den langjährigen Superstar weiterhin offenbleibe und dass die verhängte Strafe den Regelungen entspreche. Die meisten Tage der Sperre habe Ronaldo bereits verbüßt, sodass er bald wieder am Training teilnehmen könne.
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Der Fall wirft ein Licht auf die Spannungen innerhalb des Portugal‑Teams und zeigt, dass selbst ein Spieler von Ronaldos Kaliber nicht über die Disziplinarvorschriften des Verbandes gestellt werden kann.