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RB Leipzig weist Gerüchte über Yan Diomande und Real Madrid zurück
RB Leipzigs Geschäftsführer Marcel Schäfer sagte, dass der gemeldete Transfer von über 100 Millionen Euro des ivorischen Flügelstürmers Yan Diomande zu Real Madrid nicht bestätigt sei, und wies Medienberichte zurück, wonach das Geschäft bereits abgeschlossen sei. Er betonte, dass die Verhandlungen noch im Gange seien und noch keine ärztliche Untersuchung stattgefunden habe.
Weite Medienberichte deuteten darauf hin, dass Diomande als Real Madrids neueste Top‑Neuverpflichtung vorgestellt werden würde, nachdem Gerüchte darauf hindeuteten, dass der Transfer nahezu abgeschlossen sei. Sein Profil und seine Torquote haben Spekulationen in ganz Europa befeuert.
Transfer‑Insider Fabrizio Romano behauptete, Real Madrid und RB Leipzig hätten eine Vereinbarung von über 100 Millionen Euro für den Spieler getroffen, wobei alle Bedingungen angeblich bereits geregelt seien. Diomande sollte für seine ärztliche Untersuchung reisen, doch das geplante Geschäft stieß auf unerwartete Hindernisse.
Schäfer sagte zu Sky Sport Deutschland, dass einige sogenannte Transfer‑Experten den Deal als abgeschlossen gemeldet hätten, und bezeichnete das als „einfach nicht der Fall“. Er fügte hinzu, dass Leipzig noch nicht an diesem Punkt sei.
Nachdem er zu RB Leipzig zurückgekehrt war, wurde Diomande vom Prä‑Saison‑Trainingslager des Vereins in Saalfelden ausgeschlossen. Der Club kündigte in den sozialen Medien an, dass er wegen einer Infektion nicht reist und dem Team beitreten wird, sobald er genesen ist.
Ein komplexer Rechtsstreit hat sich abseits des Spielfelds entwickelt und droht den Real Madrid‑Transfer zu gefährden. Laut Diario AS hat Max Gradel von Maxidel Management, Diomandes ehemaliger Agent, eine Beschwerde bei der FIFA eingereicht und einen Vertragsbruch behauptet, nachdem der Spieler zu Roc Nation gewechselt habe, der Agentur, mit der Real Madrid direkt verhandelt hat. Dies könnte seine Zulassung in der La Liga beeinträchtigen.
Auf die Frage, ob der Agentenstreit den Transfer zum Scheitern bringen könnte, spielte Schäfer das Risiko herunter und sagte: „Aus meiner Sicht ist das eindeutig ein Nein. Ich bin darüber nicht informiert. Es gab einen Agentenwechsel. Unser Ansprechpartner ist jetzt Roc Nation – das hat Yan uns sehr deutlich mitgeteilt.“ Er glaubt nicht, dass ein Transfer wegen des Streits scheitern würde, falls es überhaupt zu einem Transfer kommen sollte.
Schäfers Äußerungen deuten darauf hin, dass RB Leipzig trotz der rechtlichen Beschwerde und der Infektion des Spielers weiterhin Verhandlungen mit Real Madrid erwartet, während der spanische Verein weiterhin interessiert ist, jedoch die Klärung der Vertretungsfrage abwarten muss, bevor der Deal von über 100 Millionen Euro finalisiert wird.