WM
FIFAs Chef entlassen, nachdem er Infantino des WM‑Betrugs beschuldigte
Kevin Lamour, Chief Operating Officer von FIFA, wurde am 17. August 2026 entlassen, nachdem er öffentlich den Präsidenten Gianni Infantino beschuldigt hatte, das Personal über einen geplanten World‑Cup‑Anteilverkauf getäuscht zu haben, ein Plan, den der Dachverband inzwischen aufgegeben hat. Der französisch‑schweizerische Manager hatte zuvor eine explosive Erklärung veröffentlicht, in der er das Vorhaben als ‘Projekt einer Person’ verurteilte.
Lamours explosive Erklärung erklärte, dass das Personal von dem unter‑fire Infantino ‘betrogen’ worden sei, nachdem dessen nun aufgegebenes Vorhaben, Turnieranteile an private Investoren zu verkaufen, vorlag. Er beschrieb den Verkauf als ein ‘Projekt einer Person’ und warnte, dass Fußballführer die richtigen Fragen stellen müssen. Der französische Beamte betonte Transparenz. Die Geschichte wurde ursprünglich von MIKE KEEGAN, CHIEF, berichtet.
Der Sprecher von FIFA bestätigte, dass das Arbeitsverhältnis mit Kevin Lamour am 17. August 2026 beendet wurde. Die Organisation dankte ihm für zwei Jahre Dienst und wünschte ihm für die Zukunft alles Gute. Weitere Kommentare zu dem Thema wurden nicht abgegeben.
Offizielle Antwort von FIFA
In einem formellen Schreiben an die Vizepräsidenten von FIFA erklärte der Verband, dass die Entscheidung nach sorgfältiger Abwägung und gegenseitigem Respekt getroffen wurde. Es hob Lamours Beiträge seit seinem Eintritt im November 2024 hervor, darunter verbesserte Beziehungen zu Stakeholdern und die Umsetzung mehrerer gemeinsamer Projekte. Der Brief vermerkte zudem seine regelmäßige Teilnahme an jedem FIFA‑Rat‑Meeting seit seiner Ernennung.
Das Personal wurde über Lamours abrupten Weggang per E‑Mail von Generalsekretär Mattias Grafström am Dienstagabend informiert. Die Mitteilung wurde an alle FIFA‑Mitarbeiter gesendet und bestätigte die Kündigung ohne weitere Details.
FIFA entlässt Betriebsleiter Lamour nach Kritik an Infantino
Medien‑Spekulationen und Lamours Aussagen
Sport behauptete, dass Grafström, nicht Infantino, die ‘Kugel’ abgefeuert habe, die Lamours Amtszeit beendete. FIFA wurde für einen Kommentar zu der Anschuldigung kontaktiert, aber es wurde keine Antwort gegeben. Der Bericht fügte hinzu, dass die Behauptung unverifiziert bleibt.
Im Gespräch mit der AP sagte Lamour: ‘Es ist das Projekt einer Person. Nicht nur darf dieses Projekt nicht weitergeführt werden … sondern es ist jetzt an der Zeit, dass die politischen Fußballführer sich die richtigen Fragen stellen und die richtigen Entscheidungen treffen.’ Er betonte, dass der Verkaufsplan aufgegeben worden sei und nicht erneut aufgegriffen werden sollte.
Lamour sagte der AP außerdem, er sei bereit, seinen Job zu verlieren, weil er seine Meinung äußerte, und erklärte: ‘Wenn das bedeutet, dass ich meinen Job verliere, dann sei es so. Ich werde diese Entscheidung verstehen und respektieren. Zumindest werde ich heute Nacht gut schlafen.’
Lamour verlässt FIFA, nachdem er Infantinos WM‑Einsatzplan kritisierte
Sein Austritt folgt dem Seniorberater von Infantino Carlos Cordeiro, der im Juli zurücktrat und dabei die Opposition gegen denselben umstrittenen Plan anführte. Cordeiros Weggang unterstrich die wachsende interne Uneinigkeit über den World‑Cup‑Anteilverkaufsplan.