Felix Magath will Ballon d’Or an Marc Cucurella verleihen

Während in Deutschland nach dem umstrittenen Handball von Marc Cucurella im EM‑Viertelfinale noch Unmut herrscht, erklärt der 73‑jährige Ex‑Bayern‑Trainer Felix Magath, dass er den Ballon d’Or am heutigen Montag um 21 Uhr im London Palladium an den 28‑jährigen spanischen Nationalspieler vergeben will.
Magaths Favorit und Begründung
Felix Magath, 73, verbrachte von 2004 bis 2007 drei Jahre in München als Cheftrainer des FC Bayern. In einem Interview mit am Sonntag erklärte er, dass er den Ballon d’Or ausschließlich spanischen Profis geben wolle. Er lobte Marc Cucurella als Weltklasse‑Linksverteidiger, der kaum einen Zweikampf verliere.
Der 28‑jährige Cucurella steht seit dem Sommer bei Real Madrid unter Vertrag und spielt dort neben Jude Bellingham. Magath betont, dass er sowohl defensiv dicht agiere als auch offensiv einschalte. Zusätzlich sei er maßgeblich am Titel Spaniens bei der Europameisterschaft 2024 beteiligt, und Magath nennt auch Rodri von FC Barcelona und Fabián Ruiz von Paris Saint‑Germain als weitere spanische Favoriten.
Deutsche Kontroverse um Cucurellas Handball
In Deutschland löste Cucurellas Handball im EM‑Viertelfinale gegen die DFB‑Elf heftige Kritik aus, weil Schiedsrichter Anthony Taylor keinen Elfmeter gab. Der Vorfall belastet seine Reputation im Land, und Magaths Wahl wird hierzulande als ungewöhnlich wahrgenommen. Trotz des Handballs trug Spanien den Titel, während Deutschland ausschied.
Aus Sicht der Bundesliga werden Dayot Upamecano, Michael Olise, Luis Díaz und Harry Kane, alle vom FC Bayern, als interessante Kandidaten für den Ballon d’Or genannt. Sie gehören zu den Topfavoriten, die das Rennen um den Titel mitgestalten könnten. Damit stehen neben den spanischen Nominierten auch deutsche Stars im Fokus.
Die Verleihung findet am heutigen Montag um 21 Uhr im London Palladium Theatre statt und wird live übertragen. Magath plant, den Ball an den spanischen Nationalspieler Marc Cucurella zu überreichen. Alle drei genannten Spanier – Cucurella, Rodri und Fabián Ruiz – stehen bereits nominiert.