Hoff Thorup erklärt rapids wendepunkt – Ruhe statt arroganz

Johannes Hoff Thorup, der bislang als kritischer Trainer galt, lobte nach dem 1:0‑Start gegen Lustenau die Rapidler und betonte, dass das frühe Tempo sowohl mit als auch ohne Ball das Spiel entscheidend beschleunigte. Er verwies zudem auf die wachsende Stimmung im vollen Stadion und die Rolle von Dahl (re.) im offensiven Aufschwung.
Tempo und Atmosphäre im Stadion
In der ersten halben Stunde gegen Lustenau legte das Team sowohl mit als auch ohne Ball das Tempo erneut an. Lustenau‑Kapitän Grabher beschrieb das Spiel als „Lawine“ und hob die Stimmung im vollen Stadion hervor.
Wendepunkt und Ausblick
Viele Anhänger erinnern sich an die Jahre 2008 und 2009, als Trainer Peter Pacult fast jedes Heimspiel im Hanappi‑Stadion zu einem Spektakel machte und Rapid regelmäßig viele Tore erzielte. Damals war das Hanappi‑Stadion das Zuhause des Vereins, wo die Atmosphäre besonders elektrisierend war.
Thorup, der dänische Trainer, schilderte nach einer kurzen Wintervorbereitung einen Fehlstart: „Wir sind im Cup ausgeschieden, haben ein Derby verloren und standen mehrere Spiele ohne Fans im Block hinter uns.“ Die kritische Phase prägte das Team nachhaltig.
Wie ist diese Wende zu erklären? Innerhalb eines halben Jahres wandelte das Team den Spielstil spektakulär und erzielte neun Siege in zehn Ligaspielen, wobei Thorup betonte, dass seine Ruhe dem Verein geholfen habe.
Salzburg hält Anschluss an Rapid durch Tabakovic-Hattrick gegen LASK
Vor dem entscheidenden Duell gegen Salzburg erklärte er, es gebe keinen Grund für Pessimismus; das Spiel endete knapp mit einem glücklichen 1:0 für Rapid.
Jannes Horn, der über die neue Fitness und Spielfreude sprach, sagte: „Wir sind extrem hungrig, es macht viel Spaß, jeder läuft für den anderen.“ Seine Worte spiegeln das neue Selbstbewusstsein wider, das seit der Saisonwende im Team herrscht.
Der erfahrene Spieler ergänzte: „Früher hätten wir uns nach dem 1:0 zurückgezogen, jetzt spielen wir bis zum Schluss nach vorne. Es ist egal, wer die Tore schießt.“
Am Dienstag um 18 Uhr folgt das Cup‑Achtelfinale gegen den starken Zweitligisten Vienna, das den nächsten Schritt im Wettbewerb markiert. Das Spiel bietet die Chance, den Schwung aus der Liga weiter zu nutzen.