Cristiano Ronaldos Schuldzuweisung Richtung Jorge Jesus löst Streit
Cristiano Ronaldos Schuldzuweisung Richtung Jorge Jesus löst Streit, nachdem der 41‑jährige Superstar in einem 1.740‑Worte‑Instagram‑Statement erklärt hat, dass er nicht zurücktreten, sondern nur um Verzeihung bitten wolle. Er räumt ein, das Trainingslager in Kopenhagen verlassen zu haben, und legt die Verantwortung dafür allein bei sich, während er gleichzeitig seinem Nationalcoach Vorwürfe macht.
Vorwurf an den Trainer
Ronaldo wirft Jorge Jesus vor, sein Wort zweimal gebrochen zu haben: erst bei den Absprachen über seinen Einsatz gegen Norwegen am 24. September und erneut bei der Entscheidung, ihn im Spiel gegen Norwegen nicht einzusetzen. Der Stürmer schildert, dass er nach seiner Abreise nicht mehr im Kader für das Spiel gegen Dänemark am 1. Oktober stand, weil er gegen Norwegen nicht eingewechselt worden sei.
Entschuldigungs‑ und Strafforderungen
Im selben Beitrag entschuldigt sich Ronaldo bei den Portugiesen und seinen Teamkameraden, akzeptiert jedoch jede mögliche Sperre des Verbandes. Gleichzeitig fordert er, dass die Konsequenzen seiner Handlung nicht gemildert werden, weil er Kapitän sei und das Gewicht seiner Position berücksichtige. Laut der portugiesischen Zeitung A Bola könnte eine Sperre von bis zu sechs Monaten und eine Geldstrafe folgen.
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Geplante Entschuldigung des Trainers
Ronaldo behauptet, dass Jesus zugesagt habe, bei einer Pressekonferenz eine acht‑ Punkte‑Entschuldigung zu geben, in der erklärt wird, dass das norwegische Spiel nicht Teil des ursprünglichen Plans war. Er nennt zudem ein Treffen mit Jesus und dem Al‑Nassr‑Sportdirektor Simão Coutinho, bei dem diese Vereinbarung getroffen worden sein soll. Jesus habe später erklärt, dass sein Auftritt vor Journalisten „nichts mit unserem Treffen zu tun hatte“, worauf Ronaldo mit Vorwürfen von Aggressivität und Arroganz reagierte.
Der 41‑jährige Rekordtorschütze betont, dass er trotz aller Vorwürfe weiterhin für Portugal zur Verfügung stehe und jede mögliche Sanktion akzeptiere. Er warnt jedoch, dass die Auseinandersetzung mit Jesus erst in die nächste Eskalationsstufe übergehe, wobei die endgültige Entscheidung über seine Rückkehr noch ausstehe.
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