Noah Atubolu wirft nach 0:6‑Niederlage in Leipzig den Auftritt des Teams an
Während Eintracht Frankfurt vor einem Jahr bereits 0:6 in Leipzig einsteckte, musste das Team am vergangenen Samstag erneut einen ähnlichen Auftritt hinlegen – ein Ergebnis, das Torwart Noah Atubolu mit deutlichen Worten kritisierte.
Kritik des Torwarts
Noah Atubolu, der 24‑jährige Frankfurter Keeper, bezeichnete den Auftritt als etwas, "für das wir uns schämen müssten". Er nannte die Leistung ein "Brett" und betonte, dass es mit 16 Gegentreffern nach fünf Spielen "so nicht weitergehen kann". Der Torwart fügte hinzu, dass nach wenigen Minuten alle Pläne "über den Haufen geworfen" wurden und das Team "ins offene Messer gelaufen" sei.
Trainer Hütters Analyse
Trainer Adi Hütter, der das Team in der Toppartie des fünften Spieltags leitete, sprach von einer "nicht bundesligatauglichen" Defensive. "Wenn du in Summe so verteidigst, ist das nicht bundesligatauglich", sagte Hütter nach der 0:6‑Niederlage. Er stellte die Formation um, brachte Elias Baum in eine Viererkette und nahm Robin Koch vom Platz, um die Defensive zu stabilisieren.
Der Spielverlauf war von Anfang an von den Roten Bullen dominiert. Bereits nach 46 Sekunden ging Ezechiel Banzuzi in Führung, gefolgt von Christopher Nkunku, der in der 5. Minute zum 2:0 beitrug. Nkunku traf erneut in der 41. Minute und vollendete sein Hattrick kurz vor der Pause (44.).
Hütter wirft Stars von Eintracht Frankfurt nach 0:6‑Niederlage bei Leipzig Vorwürfe vor
Eintracht Frankfurts Defensive ließ den Ball zu häufig an den Gegner gelangen. In den ersten fünf Spielen kassierten die Eintracht‑Männer 16 Gegentreffer, ein Zeichen für die schwache Abwehrkraft. Innenverteidiger Robin Koch wurde ausgewechselt, während Rechtsverteidiger Nnamdi Collins und Mittelfeldspieler Noel Aseko ebenfalls kritisiert wurden.
Die Serie in Leipzig ist für die Frankfurter besonders unangenehm: Aus den letzten zehn Partien in der Arena der Roten Bullen war Eintracht nur einmal als Sieger hervorgegangen. Der aktuelle Auftritt verstärkt die Sorge, dass die rosaroten Blütenträume im Spätherbst völlig unangebracht sind.
Nach dem Spiel steht Eintracht Frankfurt mit fünf Punkten im Mittelfeld der Tabelle – kein Grund zur Panik, aber ein klarer Hinweis für das bevorstehende Heimspiel gegen Köln am kommenden Freitag. Die Mannschaft muss bis zur nächsten Spielpause im November die Defensivschwäche beheben, um nicht weiter abzurutschen.
Austria im Tiefflug: Zorn trennt Ergebnis von Leistung
Die Gegenwart zeigt, dass das Team in dieser Art von Auftritt nicht nur sportlich, sondern auch mental gescheitert ist. Wie Trainer Hütter betont, wird die Verantwortung künftig von jedem Einzelnen gefordert, um die nächsten Begegnungen nicht erneut zu einem Desaster werden zu lassen.