Hütter wirft Stars von Eintracht Frankfurt nach 0:6‑Niederlage bei Leipzig Vorwürfe vor
Eintracht Frankfurt verlor am Samstag mit 0:6 (0:4) gegen RB Leipzig und Trainer Adi Hütter machte die Stars des Teams, allen voran Kapitän Robin Koch, für das defensive Desaster verantwortlich.
Defensive Krise offenbart
Die Niederlage brachte 16 Gegentore nach nur fünf Spielen ans Licht – ein indiskutabler Wert, denn in jedem Bundesliga‑Duell kassierte Frankfurt mindestens ein Gegentor. Hütter bezeichnete das Abwehrverhalten als „nicht bundesligatauglich“ und stellte ein Exempel an seinem formschwachen Kapitän.
Reaktionen aus der Mannschaft
Torhüter Noah Atubolu sagte bei Sky: „So kann es auf gar keinen Fall weitergehen. Wir müssen ganz, ganz schnell etwas ändern.“ Er fügte hinzu: „Wir müssen uns schämen.“ Auch Sportvorstand Markus Krösche betonte die kollektive Verantwortung: „Jeder Einzelne ist gefragt. Letztendlich verteidigst du gemeinsam und greifst gemeinsam an.“
Hütter schmäht Frankfurts Defensivkollaps nach Niederlage gegen Leipzig
Nationalspieler Jonathan Burkardt bezeichnete das Spiel als „Spiel zum Vergessen“ und kritisierte: „Die Führungsspieler haben ganz klar wieder versagt.“ Hütter selbst stellte klar: „Von einem Führungsspieler und Kapitän erwarte ich einfach etwas anderes. Wenn du 16 Tore bekommst und Leader in der Abwehr bist, dann setze ich irgendwann auch mal ein Zeichen.“
Robin Koch wurde zum Sinnbild der Defensivkrise. In der Halbzeit erhielt er die Höchststrafe und wurde von Hütter nachdrücklich kritisiert: „Das hat mir überhaupt nicht gefallen. Ich erwarte mehr von Robin.“
Wie geht es nach dem Debakel weiter? Hütter betonte, dass er an die Mannschaft glaube, aber dass viel Arbeit auf dem Österreicher wartet. Er forderte Geduld und gleichzeitig eine rasche Verbesserung, um das Risiko zu vermeiden, den Europapokal zu verpassen.