Max Eberl: Keine Gespräche mit Michael Olise beim FC Bayern
Vor dem Bundesligaspiel beim FC Augsburg sprach Sportvorstand Max Eberl im ‑Interview klar: Es gibt noch keine Gespräche über eine Vertragsverlängerung von Michael Olise beim FC Bayern. Der 24‑jährige Franzose sei ein Weltklassespieler, den der Klub langfristig behalten wolle und der.
Vertragslage und Wunsch nach Verlängerung
Der Klub habe bereits einen langfristigen Vertrag bis 2029 für den Ausnahmekönner gesichert, doch Eberl betonte, dass das klare Ziel sei, Nägel mit Köpfen zu machen und Olise über 2029 hinaus zu halten. „Unser Wunsch ist eindeutig hinterlegt“, sagte der 53‑jährige Sportvorstand. „Wir würden gerne mit Michael lange, über 2029 hinaus weiterarbeiten, am liebsten verlängern.“
Gehalt, Vertragsdauer und Bonusklausel
Laut Medienberichten soll Olise aktuell rund 14 Millionen Euro jährlich verdienen. Für einen möglichen Vertrag bis 2032 wird ein Jahresgehalt von bis zu 25 Millionen Euro diskutiert, was ihn in die Gehaltsregion von Harry Kane und Jamal Musiala bringen würde. Fabrizio Romano erwähnte zudem eine Ballon‑d‑Or‑Klausel, die bei Gewinn des Titels Bonuszahlungen auslöse.
Olise habe in seiner vorherigen Station Crystal Palace eine Ausstiegsklausel vereinbart, doch im aktuellen Arbeitsvertrag sei eine solche Option nicht enthalten. Der französische Nationalspieler habe laut seinem Umfeld nur mit einer Ausstiegsklausel unterschreiben wollen. Bayern habe ihn 2024 für 53 Millionen Euro verpflichtet.
Bayern will Michael Olise behalten, aber die Ablöseklausel blockiert.
Parallel zu Olise‑Gerüchten laufen Verhandlungen mit Harry Kane, dessen Vertrag am Saisonende ausläuft. Eberl erklärte, dass die Gespräche mit dem Engländer Vorrang haben. Kane selbst äußerte: „Wir sind ziemlich nah dran. Es wird nicht mehr allzu lange dauern, bis es eine Verkündung geben wird.“
Im September hatte das Sport‑‑Interview mit Eberl ergeben, man wolle bis zum nächsten Sommer wissen, ob Olise eine Tendenz zur Verlängerung zeige. Trotzdem stellte Eberl „ehrlicherweise“ klar, dass es „noch gar keine Gespräche gegeben“ habe.
„Das, was um uns herum passiert, ist noch gar nicht eingetreten“, betonte Eberl weiter. Er fügte hinzu, dass es „ganz klar“ sei, Bayern wolle Olise gerne über 2029 hinaus halten, aber es gebe „eine dritte Partei“.
Der klare Standpunkt des Rekordmeisters aus München zeigt, dass die Vereinsführung trotz äußeren Spekulationen an einer langfristigen Bindung des französischen Flügelspielers arbeitet, wobei finanzielle Rahmenbedingungen und mögliche Ausstiegsklauseln noch verhandelt werden.