Lothar Matthäus hegt Verdacht zur langen Musiala‑Verletzung

Stuart berichtet, dass Jamal Musiala sich während der ersten Länderspielpause der Saison am Oberschenkel verletzt hat. Die offizielle Diagnose lautete Muskelfaserriss. Trotz der von Bayern‑Sportvorstand Max Eberl im Oktober angekündigten Einsatz ist Musiala noch immer nicht zurück im Spielbetrieb. Lothar Matthäus äußert in seiner Sky‑Kolumne einen brisanten Verdacht zur ausgedehnten Musiala‑Verletzung.
„Bei Luis Diaz weiß man, wie lange er ausfällt, aber bei Jamal Musiala zieht es sich schon länger hin“, schrieb Lothar Matthäus. Er vermutet, dass nach dem im September in Amsterdam genannten Muskelfaserriss noch ein weiteres Ereignis stattgefunden habe, weil ein solcher Riss keine sechs Wochen zur Heilung benötige.
Weitere Belastungen für den FC Bayern
Hat Musiala also einen Rückschlag erlitten, den der FC Bayern nicht kommuniziert hat? Max Eberl erklärte, Jamals Situation sei bekannt, er habe wegen seines Zustands keine optimale Saisonvorbereitung gehabt und sei beim DFB verletzt worden, weshalb die vollständige Fitness länger brauche. Die bereits lange Pause erschwere die Lage des FC Bayern zusätzlich, weil Ismael Saibari und Serge Gnabry kürzlich verletzt wurden und wochenlang ausfallen.
Max Eberl sagt Gnabry und Saibari fallen 2024 beim FC Bayern aus
Luis Diaz fehle ebenfalls noch und werde erst im Dezember zurückkehren. Lothar Matthäus sieht keinen Handlungsbedarf auf dem Winter‑Transfermarkt und betont, dass die Verletzten bis zur Fensteröffnung wahrscheinlich wieder fit seien und nur ein „Hochkaräter“ helfen könne.
Die Bayern‑Führung betont, keine Schnellschüsse zu machen und Ruhe zu bewahren. Mit Diaz, Musiala und Gnabry sollten drei Offensivstars spätestens nach der Winterpause wieder voll einsatzbereit sein.