Europa League
Juventus sichert sich mit Atubolu, da Suzuki-Transfer in Turin stockt
Juventus hat Noah Atubolu, den Torwart von Freiburg, in seine Torwart‑Shortlist aufgenommen als Alternative zu Zion Suzuki. Atubolu ist vertragslos und hat alle anderen Optionen auf Eis gelegt, während er auf eine Chance in Turin hofft.
Juventus hat in Vorbereitungsspielen gegen Basel, Nice, Standard Liège und Chelsea weiße Weste behalten, doch es fehlt noch ein fest etablierter Stammtorwart. Der Verein sieht daher Atubolus Erfahrung, darunter ein Auftritt im Europa‑League‑Finale und seinen Ruf als Strafstoß‑Stopper, als wertvoll an.
Das Hauptziel bleibt der japanische Nationalspieler Zion Suzuki, dessen Wechsel zu Juventus davon abhängt, dass Paris Saint‑Germain eine Einigung mit Parma erzielt und anschließend ein Leihgeschäft arrangiert. Suzuki wird ebenfalls von PSG umworben und zögert, sich dauerhaft für Paris zu entscheiden, weil die Konkurrenz um Spielplätze groß ist.
Luciano Spalletti hat Michele Di Gregorio für überflüssig erklärt und äußerte Zweifel an Guglielmo Vicario, wobei er hinterfragt, warum Tottenham ihn freigeben würde. Eine parallele Option, Lucas Chevalier, die im Zusammenhang mit den Verhandlungen um Kolo Muani diskutiert wurde, ist abgekühlt.
Laut Fabrizio Romano war Atubolu letzte Saison Finalist der Europa‑League und ist für seine Fähigkeit, Elfmeter zu halten, bekannt. Er hat alle anderen potenziellen Ziele auf Eis gelegt und wartet auf eine Möglichkeit bei Juventus.
Vorerst bleibt Atubolu eher eine Alternative als die Priorität, doch Juventus hält ihn fest im Blick, falls das Suzuki‑Abkommen stockt. Der Ausgang der PSG‑Parma‑Verhandlungen wird bestimmen, ob der japanische Spieler nach Turin kommt oder der Verein zum Torwart aus Freiburg greift.