Infantino will Dialog, während FIFA $4,2‑Mrd‑Kommerzplan‑Folgen trifft
FIFA‑Präsident Gianni Infantino sagte am Donnerstag, er werde einen Dialog eröffnen, nachdem sein kommerzieller Rechteplan im Wert von 4,2 Milliarden Dollar gescheitert ist, bot eine unabhängige Überprüfung an und versprach ein Ratstreffen am 15. Oktober, um alle 211 Mitgliedsverbände zu konsultieren. Er machte die Bemerkungen in einem Instagram‑Beitrag aus Dschidda, Saudi‑Arabien, wo der Arabian Gulf Cup ausgetragen wird.
Der Artikel, veröffentlicht am 24. September 2026 und bearbeitet von Kelvin Ndunga, wurde unter Politik, Diplomatie, Gesetzgebung, Krieg, Terror, EU‑Angelegenheiten, Wahlen, Nachrichten, Analyse, Sport, Fußball, Basketball, Motorsport und Tennis abgelegt und erschien im Corner‑Leitartikel mit den Abschnitten FOTO‑GALERIE, JOBS, ÜBER und DATENSCHUTZ. Er enthält ein Reuters‑Foto von FIFA‑Präsident Gianni Infantino und dem Vorsitzenden des Dänischen Fußballverbands Jesper Moller, aufgenommen vor dem Gruppenspiel D zwischen Frankreich und Dänemark im Stadium 974 in Doha am 26. November 2022, und nennt die Associated Press als Quelle.
Ratstreffen zur Konsultation
Der FIFA‑Rat wird am 15. Oktober zusammentreten, wobei der 37‑köpfige Ausschuss voraussichtlich einen Vorschlag für Konsultationen mit allen 211 Mitgliedsverbänden und den sechs kontinentalen Konföderationen diskutieren wird. Die Tagesordnung beinhaltet Diskussionen darüber, wie die Entscheidungsprozesse der FIFA weiter gestärkt werden können. Infantino sagte, das Treffen in Zürich werde zeigen, dass Dialog, nicht Schlagzeilenjagd, das Spiel voranbringt.
Die 211 Mitgliedsverbände der FIFA besitzen gemeinsam die in der Schweiz ansässige gemeinnützige Organisation, die nach dem finanziellen Erfolg der Männer‑WM 2026 in Nordamerika mindestens 5 Milliarden Dollar an liquiden Rücklagen angesammelt hat. Diese Rücklagen untermauern die Fähigkeit der Organisation, Initiativen zu finanzieren, ohne ihren Mitgliedern zusätzliche Belastungen aufzuerlegen. Das finanzielle Polster befeuert zudem Debatten über die kommerzielle Ausbeutung des Sports.
Opposition von kontinentalen Führungskräften
Die drei Vizepräsidenten des herrschenden Rates – Aleksander Ceferin aus Europa, Victor Montagliani aus Nordamerika und Sheikh Salman bin Ebrahim Al Khalifa aus Asien – haben Infantinos Vorschlag für einen kommerziellen Spin‑off, unterstützt von Investor Josh Kushner, öffentlich abgelehnt. Sie argumentieren, dass ein solches Unternehmen die kontinentalen Gremien einbeziehen sollte, die die globale Gemeinschaft des Sports vertreten. Ihr Widerstand spiegelt breitere Bedenken hinsichtlich Transparenz und der Verteilung von kommerziellen Einnahmen wider.
FIFA bot jedem der 211 nationalen Verbände 20 Millionen Dollar an, um die Gründung der Tochtergesellschaft FIFA Forward Enterprise zu genehmigen. UEFA, CONCACAF und die Asian Football Confederation konterten, indem sie vorschlugen, dass die Organisation stattdessen jedem Verband eine Dividende von 10 Millionen Dollar aus ihren Rücklagen gewähren könnte. Der Streit über die finanziellen Bedingungen wurde als die größte Krise seit den Anti‑Korruptions‑Verhaftungen von 2015 beschrieben.
Wahlherausforderung droht
Infantino, der die FIFA seit 2016 leitet, steht nun vor einer Wahlherausforderung vor der Abstimmung am 18. März durch die Mitglieder in Marokko. Seine Amtszeit war geprägt von engen Verbindungen zum US‑Präsidenten Donald Trump, einschließlich eines Friedenspreises, der Trump verliehen wurde, und einer Intervention, die es dem Stürmer der Vereinigten Staaten Folarin Balogun ermöglichte, ein verpflichtendes Sperre beim Turnier zu vermeiden. Die bevorstehende Abstimmung wird prüfen, ob seine Vision für kommerzielle Expansion und Governance‑Reform die Unterstützung der globalen Fußballgemeinschaft behalten kann.