Hütter schmäht Frankfurts Defensivkollaps nach Niederlage gegen Leipzig
Unter den Flutlichtlichtern in Leipzigs Red Bull Arena am 10. Oktober zerfiel Frankfurts Verteidigung innerhalb weniger Minuten und gab das erste Tor bereits nach einer Minute sowie ein zweites bis zur fünften Minute ab. Die frühen Rückschläge bestimmten den Ton für eine vernichtende Niederlage, die die Besucher erschüttern würde.
Mittelfeldspieler Ritsu Doan und Verteidiger Keita Kosugi begannen das Spiel, doch Leipzigs Christopher Nkunku erzielte in der ersten Halbzeit einen Hattrick und fügte in der zweiten einen weiteren hinzu, womit er eine 0‑6-Niederlage für Frankfurt besiegelte. Die deutsche Mannschaft konnte sich nicht erholen, wobei das Ergebnis einen völligen Zusammenbruch der Verteidigung widerspiegelt.
Austria im Tiefflug: Zorn trennt Ergebnis von Leistung
Nach dem Spiel bezeichnete Cheftrainer Adolf Hütter die 0‑6-Auswärtsniederlage als Schande für den Verein und seine Anhänger und bestand darauf, dass die defensive Arbeit um das Zehnfache verbessert werden muss. Er erklärte außerdem, dass Kapitän Robin Koch zur Halbzeit ausgewechselt wurde, weil seine Führung auf dem Platz unzureichend war, und stellte die Leistung der leidenschaftlicheren Verteidigung gegenüber, die im früheren 3.-Runden-Sieg über Mainz gezeigt wurde.