Bundesliga
Herthas Intensität beflügelt eine glänzende erste Halbzeit in Berlin
Unter einem sengenden Himmel im Olympiastadion ließ Hertha BSC eine Welle von Intensität los, die die Menge zum Toben brachte; mit einer 4‑1‑Führung zur Halbzeit verwandelte die Berliner Mannschaft den frühen Teil des Spiels in eine Vorführung unnachgiebigen Drucks.
Früher Schwung und historische Notizen
Der Sieg markiert den Beginn einer kleinen Erfolgsserie für Hertha BSC, den ersten Triumph nach dem Auftrittspiel gegen den VfL Bochum und ein weiteres Ausrufezeichen für die Alte Dame. Es ist das erste Mal seit Jahren, dass die Berliner zwei Siege zu Beginn einer neuen Saison erzielt haben.
In der ersten Halbzeit fielen drei Tore in schneller Folge, jedes vorausgegangen von schüttelnden Köpfen und einem Grinsen im Gesicht der Angreifer. Das Eröffnungstor fiel in der 2. Minute, als Sebastian Grönning einen von Marten Winkler geflotteten Ball per Kopf ins Netz brachte und damit den Ton für den Rest der Spielzeit setzte.
Trainer Leitls Einschätzung und Dynamik der zweiten Halbzeit
Trainer Stefan Leitl lobte die Intensität des Teams und sagte: „Wir haben eine fantastische erste Hälfte gespielt“, und fügte hinzu, dass er von den Spielern erwartete, von Beginn an alles zu geben. Er bemerkte, dass die zweite Hälfte anfangs etwas wackelig war, aber die Mannschaft bald wieder die Fassung gewann, um den Sieg zu sichern.
Nach dem Galaauftritt steht für Marten Winkler ein Hertha‑Abgang bevor
Julian Eitschberger, der Rechtsverteidiger, reflektierte nach dem Spiel: „Ich habe heute mit viel Grinsen im Gesicht gespielt, und die Zeit hat uns nicht abgelenkt.“ Er betonte außerdem, dass das Team sich an dieses Leistungsniveau vor den 41.459 Fans im Stadion gewöhnen muss.
Nach der Pause nahm Heidenheim vier Änderungen vor, doch Jan Schöppners Schuss vier Minuten nach dem Anpfiff stellte die Führung wieder auf 4‑1 her. Die Berliner hielten stand und lieferten ein hohes Tempo, das die Gegner ins Schwitzen brachte.
Ausblickend reist Hertha nächstes Wochenende nach Saarbrücken zum ersten Pokalrunde des DFB‑Pokals, bevor es wieder in die Liga zurückkehrt, auswärts bei Eintracht Braunschweig.