Murat Yakin kritisiert schwache Halbzeit, lobt Sieg gegen Mazedonien
Nach dem 1:0‑Sieg gegen Nordmazedonien äußerten die Nati‑Spieler Selbstkritik, während Trainer Murat Yakin ein positives Fazit zog und die bislang schlechteste Halbzeit der Nations‑League‑Kampagne ansprach. Die Mannschaft hatte zu Beginn des Spiels Schwierigkeiten, bis Fabian Rieder kurz vor der Pause per Tor das Spiel auf 1:0 stellte.
Erste Halbzeit: Kritik und fehlende Lösungen
In der ersten Halbzeit war die Schweiz passiv und „pomadig“, wie Yakin betonte. Der Torschütze Fabian Rieder erklärte: «Wir waren häufig einen Schritt zu spät, und fanden auch mit dem Ball nicht die besten Lösungen». Sein Treffer habe die zweite Hälfte eingeleitet, die dann deutlich besser vonstatten ging.
Rieder, der in Augsburg spielt, lobte die verbesserte Defensivarbeit nach der Pause und betonte, dass die Spieler die nötigen Extra‑Meter auf sich genommen hätten. Er wies zudem darauf hin, dass der Gegner einen großen Anteil am Schweizer Steigerungslauf gehabt habe.
Zweite Halbzeit und Ausblick
Captain Manuel Akanji ergänzte, dass das Spiel auf dem Platz nicht einfach gewesen sei und die Nordmazedonier am Ende zum Sieg beigetragen hätten. Er stellte klar, dass Granit Xhaka trotz Kritik keine Zweifel an seiner Rolle in der Nati erfahre und dass er bei Rückkehr wieder Kapitän sei.
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Yakin kritisierte trotz des vierten Siegs im vierten Spiel die erste Halbzeit, sagte aber, dass die Reaktion nach der Pause „sehr erfreulich“ sei. Er erklärte, dass die schwache Leistung zur Notwendigkeit von fünf Wechseln in der Startaufstellung geführt habe.
Mit vier Siegen aus vier Spielen sei der Wiederaufstieg in die Liga A fast besiegelt. Yakin fasste zusammen: «Die Punktausbeute stimmt. Die Art und Weise des Spiels meistens auch». Er hob hervor, dass die Defensive konsequent gearbeitet habe und die jungen Spieler sich gut integriert hätten.
Johan Manzambi, nach einer Knieprellung zurück, brachte zur Pause frischen Schwung. Er berichtete, dass die Fans ihn lautstark unterstützt hätten: «Heute habe ich die Fans gehört, das hat mich sehr glücklich gemacht». Diese Stimmung unterstreicht das positive Momentum, das die Nati in die nächste Phase trägt.