Kofane stoppt Vertragsverhandlungen bei Bayer Leverkusen – Verhandlung auf Eis
Während Anfang September noch von einer Einigung zwischen Christian Kofane und Bayer Leverkusen gesprochen wurde, hat das Sturm‑Juwel die Verhandlungen nun offenbar selbst auf Eis gelegt. Die Sport berichtet, dass Kofane die Gespräche stoppte, obwohl er laut Berichten nicht den Verein verlassen wolle.
Frühe Hoffnungen im September
Zu Beginn des Monats hatte die bereits berichtet, dass eine Verlängerung des Arbeitsvertrags von 2029 auf 2031 kurz bevorstehe. Gleichzeitig sollte das Jahresgehalt von einer auf vier Millionen Euro steigen. Diese Angaben wurden von 90 min bestätigt und ließen auf eine baldige Einigung schließen.
Plötzlicher Stopp und neue Forderungen
Nach neuerem Hinweis hat Kofane die Verhandlungen eigenständig abgebrochen. Der Grund sei nicht, dass der 20‑jährige Kameruner den Club verlassen wolle – vielmehr habe er seine Vertragskonditionen noch einmal überarbeiten wollen. Dabei geht es nicht um eine Ausstiegsklausel oder ein höheres Grundgehalt, sondern um einen zusätzlichen Bonus für seine Unterschrift.
Der Spieler habe die von seiner Agentur „Afrosport“ ausgehandelten Konditionen unverbindlich mit anderen Vermittlern verglichen, um mögliche bessere Bedingungen auszuloten. Ein Kampf der Berater um den Shootingstar soll zu diesem Umdenken geführt haben.
Kofane habe zudem im Sommer 2025 von Albacete Balompié für eine kolportierte Ablösesumme von 5,25 Millionen Euro nach Leverkusen gewechselt. In der laufenden Saison steht er in sechs Einsätzen bereits dreimal im Tor, hat insgesamt zehn Tore und neun Vorlagen in 50 Pflichtspielen für den Bayer‑Kreuz erzielt.
Trotz des Interesses von Vereinen wie FC Arsenal, Newcastle United, Aston Villa, Everton und zuletzt Manchester United, wolle Kofane länger in Leverkusen bleiben. Er habe jedoch die Vertragsbedingungen noch einmal angepasst und sei bereit, mit seiner bisherigen Agentur zusammenzuarbeiten, deren Vertrag er kürzlich verlängert habe.
Ob und in welcher Form Bayer Leverkusen auf die Bonusforderung eingeht, bleibt offen. Der Zeitpunkt, wann die Verhandlungen wieder aufgenommen werden, liegt offenbar in Kofanes Hand.