Transfers
Grêmios Finanzen verzögern die Suche nach dem neuen Innenverteidiger von Gustavo Martins
Im Alter von 35 Jahren gilt der erfahrene Innenverteidiger Kannemann als körperlich nicht in der Lage, Grêmos anspruchsvollen Spielplan zu bewältigen, was den brasilianischen Verein veranlasst, die Suche nach einem neuen Verteidiger zu intensivieren, der Gustavo Martins nach Vierys jüngstem Transfer zu Fiorentina als Partner zur Seite stehen soll, da das Team mit strengen Gehaltsschranken und dem Bedarf an einer Top‑Verstärkung kämpft.
Grêmos Transferstrategie ist durch eine strenge Gehaltsschranke begrenzt, was den Tricolors zwingt, hohe Ausgaben für den Kauf von wirtschaftlichen Rechten zu vermeiden. Die finanziellen Beschränkungen des Vereins sind zum Haupthemmnis geworden, einen Ersatz für den abgehenden Verteidiger zu sichern.
Vierys Wechsel zu Fiorentina hinterließ eine Lücke im Zentrum von Grêmos Abwehr. Die brasilianische Mannschaft will nun einen Partner für Gustavo Martins finden, um das Gleichgewicht in der Defensive wiederherzustellen.
Laut Trainerstab fehlt dem 35‑jährigen Veteranen Kannemann die körperliche Verfassung, die für einen intensiven Marathon aus Spielen nötig ist. Diese Einschätzung unterstreicht die Dringlichkeit, einen frischen, robusten Innenverteidiger zu verpflichten.
Die Argentinier Matías Moreno und Nicolás Valentini haben sich als Alternativen hervorgetan, beide sollen laut Berichten mit Fiorentina in Verbindung stehen. Ihre Profile passen zu dem gesuchten Typus, den Grêmio anvisiert, doch die Verhandlungen befinden sich noch in einem frühen Stadium.
Die Gespräche über Moreno sind ins Stocken geraten; der Spieler möchte lieber im europäischen Fußball bleiben, während Fiorentina auf einem dauerhaften Transfer besteht und damit die Leihoption, die die Gaúchos bevorzugen, ausschließt.
Hinsichtlich Valentini bleibt die Tricolors-Hierarchie vorsichtig und hat keinen Fortschritt in den Verhandlungen bestätigt, sodass seine mögliche Ankunft ungewiss bleibt. Der Verein beobachtet seine Situation weiterhin und respektiert dabei die vertraglichen Bedingungen des Argentiniers.
Trainer Luís Castro prüft interne Optionen, während der Vorstand neue Möglichkeiten sondiert. Dennoch bleibt die Einschätzung, dass der aktuelle Kader dringend eine Top‑Verstärkung benötigt, um die Abwehr zu stärken.