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Transfers

Getafe‑Probleme drohen Carvajal‑Deal zum Erliegen zu bringen

🇪🇸 Von 4AllFootball ·
Getafe‑Probleme drohen Carvajal‑Deal zum Erliegen zu bringen

Getafe will den erfahrenen Rechtsverteidiger Dani Carvajal verpflichten, um die Lücke in seiner Abwehr zu schließen und dem Spieler das Bleiben im Großraum Madrid zu ermöglichen – doch die aktuelle finanzielle Lage des Klubs droht den Deal auf Eis zu legen. Das Foto von Pedro Castillo/GettyImages illustriert die Situation.

Freier Spieler Carvajal

Nach seinem Abschied von Real Madrid ist der 34‑jährige Routinier Dani Carvajal aktuell als vereinsloser Spieler gelistet. Diese Situation erlaubt ihm, auch außerhalb der regulären Transferphasen einen Vertrag zu unterschreiben.

Carvajal hat ausdrücklich erklärt, dass er ein neues Team finden möchte, doch der angestrebte Deal mit dem FC Getafe gerät in Gefahr. Laut der spanischen Zeitung sei Getafe derzeit nicht in der Lage, den Vertrag abzuschließen. Die Situation verdeutlicht, wie eng die Vertragsfreiheit mit den Liga‑Vorschriften verknüpft ist.

Ein Wechsel zu Getafe hätte für den Spanier eine besondere Note, da der Klub ein Vorort‑Team von Madrid ist und Carvajal damit in seiner Heimatregion bleiben könnte. Der Präsident Ángel Torres bestätigte das Interesse des Vereins, äußerte jedoch Zweifel an einer schnellen Einigung.

Finanzielle Hürden bei Getafe

Ángel Torres sagte bei Chringuito TV: „Es gibt nichts. Alles ist kaputt“, nachdem er zuvor versichert hatte, dass eine Einigung nahe sei. Auf weitere Fragen des Senders reagierte er ähnlich angespannt und betonte, dass „alle Parteien das Okay geben“ müssen, wobei er die spanische La Liga, den Spieler und Getafe selbst nannte.

Torres fügte hinzu: „Es gibt keine Neuigkeiten und keine Vereinbarung. Man kann nicht brechen, was nicht vereinbart war. Wir werden es versuchen.“ Er erklärte zudem, dass „heute nichts mehr zu verkünden sein wird“. Diese Aussagen verdeutlichen die prekäre Lage des angestrebten Transfers.

Die Finanzregularien der spanischen Liga verlangen für jedes Team eine eigene Gehaltsobergrenze. Getafe soll demnach nur 56,7 Millionen Euro zur Verfügung haben, während Real Madrid mit 761 Millionen Euro fast das Vierzehnfache ausgibt. Diese Diskrepanz erschwert es Getafe, das Gehalt des Carvajal‑Routinier zu finanzieren.

Ein möglicher Ausweg könnte ein Sondervertrag sein, der über eine andere Liga‑Kategorie läuft – ein Vorgehen, das in Barcelona bereits mehrfach Anwendung fand. Ob Getafe eine solche Lösung finden kann, bleibt abzuwarten.

Ob ein möglicher Hintertür‑Deal, wie er in Barcelona gelegentlich genutzt wird, noch realisierbar ist, bleibt offen. Carvajal, der im Sommer 2026 nach Ablauf seines Vertrags die Königlichen verließ, hat für Real Madrid 451 Profispiele bestritten und sechsmal die Champions‑League gewonnen – ein beeindruckender Abschluss seiner Karriere in der Hauptstadt.

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