Bundesliga
Gladbach bleibt trotz Pleite standhaft – Blessin verteidigt, Sander gibt Hoffnung
Der Derby‑Rückschlag von Borussia Mönchengladbach in Köln ließ die Fohlen mit null Punkten in der Tabelle zurück, doch Trainer Alexander Blessin zeigte sich unbeirrt und Mittelfeldspieler Philipp Sander betonte das positive.
Erste Eindrücke des neuen Trainers
Nach dem 1:2 gegen den Erzrivalen äußerte Blessin, 53‑jährig, dass er "gute Stabilität gegen den Ball" gesehen habe. Er hob hervor, dass die Mannschaft Räume gut bespielt, nachgearbeitet und dadurch wenige Torchancen zugelassen habe.
Unmittelbar nach dem Schlusspfiff begab sich Blessin mit seinen Spielern zur Auswärtskurve, wo frustrierte Fans auf dem Zaun standen. Er erklärte, die Anhänger dürften sehr enttäuscht sein, aber das Team müsse "Kante zeigen und zusammenstehen".
Statistische Fakten des Derby‑Rheinderbys
Die nackten Zahlen des 101. Bundesliga‑Rheinderbys zeigen, dass 61 % der 106 gemessenen Bodenzweikämpfe an den 1. FC Köln gingen – 65 zu 41 für die Gastgeber.
Damit behielt Köln klar die Oberhand in den direkten Duellen, obwohl Gladbach in den Wochen vor der Länderspielpause eine Leistungssteigerung gezeigt habe.
Sander hebt das Positive hervor
Mittelfeldspieler Philipp Sander sagte: "Ich weiß, das will keiner von Gladbach hören, aber die Leistung gibt mir wirklich Mut. Wir haben Druck auf den Ball ausgeübt und die erste Hälfte war exemplarisch für unser Spiel."
Er fügte hinzu, dass Köln aus dem Spiel heraus nichts entwickelt habe und nur über Standards gefährlich gewesen sei. Sander bezeichnete Gladbach in der ersten Hälfte als "die klar bessere Mannschaft".
Weiterhin betonte Sander, dass die Mannschaft kompakt nach vorn geschoben habe und bei den zweiten Bällen zur Stelle gewesen sei. Er mahnte jedoch, dass die Spieler weiter an Automatismen arbeiten und nicht den Kopf in den Sand stecken sollten.