LIVE
Keine Live-Spiele
🌍 Andere Regionen

DACH
Britische Inseln
Iberia
Scandinavië
Balkan
Baltische Staten
Centraal en Oost-Europa
Mediterraan
Benelux
Andere Länder


ONE GAME. ONE COMMUNITY. ALL TOGETHER.
← Zurück zu Artikeln

FRAUEN FRAUEN

Frauen-Fußball Jede: Fast jede Spielerin sieht Karriereende wegen Geld

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Frauen-Fußball Jede: Fast jede Spielerin sieht Karriereende wegen Geld

In einem leeren Trainingsraum der DFB-Profimannschaft hörte man das leise Flüstern: Viele Spielerinnen denken bereits an das Ende ihrer Laufbahn. Die Umfrage der Spielergewerkschaft Fifpro zeigt, dass fast jede zweite von 791 befragten Profis erwägt, früher als nötig aufzuhören.

Finanzielle Gründe dominieren

59 Prozent der Befragten nannten Geld als Hauptgrund, während 46 Prozent psychischen Stress angaben. Das durchschnittliche, inflationsbereinigte Monatsgehalt hat sich dank Umsatzwachstums in Ligen wie der National Women's Soccer League auf 2.601 US‑Dollar verdreifacht, liegt jedoch mit einem mittleren Monatsgehalt von 1.669 US‑Dollar (rund 1.440 Euro) deutlich darunter.

Globale Einnahmen, lokale Defizite

Obwohl der Frauenfußball im kommenden Jahr globale Einnahmen von mehr als einer Milliarde US‑Dollar erzielen soll, bleiben viele Spielerinnen außerhalb der finanzstarken Vereine in prekären Verhältnissen. In zehn osteuropäischen Ländern verdienen Spielerinnen im Durchschnitt weniger als den jeweiligen nationalen Mindestlohn.

Arbeitsverträge und Tarifbindung

Weltweit haben nur 56 Prozent der befragten Spielerinnen einen Arbeitsvertrag. In lediglich acht von 30 analysierten nationalen Ligen existiert ein Tarifvertrag, der Arbeitsbedingungen regelt.

Psychische Belastungen und fehlende Unterstützung

57 Prozent berichteten von psychischen Problemen, und die Hälfte erhielt nach eigener Angabe keinerlei Unterstützung von ihren Vereinen. Fifpro fordert deshalb verpflichtende psychologische Betreuung für alle Spielerinnen.

Alex Culvin, Direktorin für Frauenfußball bei Fifpro, betonte: „Allerdings sind die Fortschritte und Vorteile nicht gleichmäßig auf die Spielerinnen weltweit verteilt.“ Giulia Gwinn, Kapitänin des DFB‑Teams und eine der besten Spielerinnen des Landes, unterstreicht die Dringlichkeit, da die Lücke zwischen Einnahmen und realen Löhnen weiter wächst.

Diskussion (0)

Internationale Diskussion — Reaktionen von Fußballfans aus allen Ländern kommen hier zusammen. Nutze die Übersetzen-Schaltfläche bei fremdsprachigen Reaktionen.

Sei der Erste, der reagiert!

Reagieren Sie auf diesen Artikel

Wählen Sie einen Anzeigenamen — Ihr echter Name ist nicht erforderlich

Ihr Anzeigename wird angezeigt, Ihre E-Mail nie. Privacy

← Zurück zu Artikeln