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Deutschlands Frauen übertreffen Japan nach frühem Rückschlag in Bremen
Regen trommelte auf dem Weser-Stadion in Bremen, während das deutsche Frauenteam aus dem Tunnel kam und wusste, dass die asiatischen Champions bereits den Treffer erzielt hatten. Innerhalb weniger Minuten führten die Gäste, doch die Gastgeber kämpften zurück und sicherten sich einen 2‑1‑Sieg, wobei sie einen kollektiven Geist zeigten, der die Heimmannschaft begeisterte.
Früher Druck und der Ausgleich
Momoko Tanikawa, die Bundesliga‑Legionärin, eröffnete in der dritten Minute das Tor, setzte die ungeschlagene japanische Mannschaft zum ersten Mal in acht Begegnungen unter Druck. Deutschland reagierte schnell; Jule Brand stellte in der 11. Minute die Parität wieder her, und zwei Minuten später traf Linda Dallmann, die 28‑jährige Mittelfeldspielerin aus München, den Ausgleich aus kurzer Distanz.
Wichtige Mitwirkende und taktische Veränderungen
Klara Bühl, die das Spiel in der 73. Minute betrat, fügte das entscheidende Tor hinzu, indem sie nach einer schnellen Kombination mit Franziska Kett einen kraftvollen Schuss in die linke Ecke legte. Die deutsche Abwehr, geleitet von Camilla Küver und Sophie Kleinherne, hielt Japans Flügelspiel aus, hatte jedoch Schwierigkeiten, Aoba Fujinos frühe Angriffe zu kontrollieren.
Trainer Christian Wück, der die Mannschaft vor vier Tagen zu einem 4‑2‑Sieg über Australien führte, lobte die Widerstandsfähigkeit des Teams. „Wir haben gesehen, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, sagte der 53‑jährige, während er warnte, dass „noch viel zu tun ist“ vor der Sommer‑Weltmeisterschaft.
Klara Bühl treibt DFB‑Frauen auf Weg zur WM‑Quali‑Spitze
Spielerinnen reflektieren die Leistung
Nach dem Spiel sagte Dallmann gegenüber ARD: „Wir haben uns als komplette Mannschaft überzeugt. Es war wichtig, zurückzubleiben und zu sehen, wie wir reagierten – es war wunderbar, auf dem Platz zu sein, mit und ohne Ball, und es hat uns viel Freude bereitet.“ Kapitänin Sjoeke Nüsken fügte hinzu: „Wir haben Moral gezeigt. Es war einfach ein tolles Spiel.“
Die Aufstellung unterschied sich von der Australien‑Begegnung, wobei Marie Müller, Dallmann, Nicole Anyomi und Sophia Kleinherne anstelle von Janina Minge, Carlotta Wamser, Cora Zicai und Melissa Kössler starteten. Wechsel in der zweiten Hälfte brachten Köster anstelle von Anyomi und Minge für Küver, doch die Änderungen veränderten die Gesamtdominanz der deutschen Mannschaft nicht.
Japans früher Vorsprung entstand durch einen gut platzierten Schuss in die linke obere Ecke, doch die Gäste konnten nach dem 1‑0‑Moment keine weitere klare Chance kreieren. Das deutsche Mittelfeld, verankert durch die 32‑jährige Bühl, blieb allgegenwärtig und erzeugte mehrere Gelegenheiten, die den Druck auf die japanische Abwehr aufrechterhielten.
Insgesamt zeigten die DFB‑Frauen eine ausgewogene Leistung, die defensive Stabilität mit offensivem Flair verband. Der Sieg gegen die amtierenden asiatischen Champions stärkt das Selbstvertrauen vor der bevorstehenden Weltmeisterschaft und bekräftigt den Glauben, dass die Kader mit den Besten der Welt mithalten kann.