FRAUEN
Klara Bühl treibt DFB‑Frauen auf Weg zur WM‑Quali‑Spitze
Klara Bühl (Nummer 19) überzeugte im Länderspiel gegen Japan mit einem Treffer und einer Vorlage, wodurch die DFB‑Frauen mit 2:1 in Bremen weiter auf dem Weg zur WM‑2027 vorankamen. Bundestrainer Christian Wück bezeichnete sie als "Weltklassespielerin" und betonte ihre Bedeutung für die Mannschaft.
Erfolge seit dem Europahalbfinale
Seit dem Halbfinalverlust gegen Spanien im Juli letzten Jahres in Zürich, wo das Spanierteam 1:0 gewann, hat das DFB‑Frauen-Team zwölf Partien bestritten. Nur ein Spiel endete ohne Treffer, das Rückspiel der Nations League gegen "La Furia Roja" (0:3).
Ein torloses Unentschieden gegen Österreich in der WM‑Qualifikation ergänzte die Bilanz, während die übrigen Auftritte als Siege gewertet wurden, zuletzt gegen Japan.
Wücks Strategie und Ausblick
Wück erklärte, dass die Mannschaft durch den Sieg gegen die Asienmeisterinnen weiter an die internationale Spitze rücke. Er verwies auf die anstehende Auslosung der WM‑Gruppenphase am 11. Dezember in Rio de Janeiro, bei der Deutschland dank des dritten Platzes im Weltranking im Top‑Feld starten könne.
Ein geplanter Südamerika‑Trip Ende November soll den Spielerinnen Einblicke in die Spielstile Argentiniens und Brasiliens geben, wobei beide Gegner als "auf hohem Niveau" beschrieben werden.
Klara Bühl lässt DFB-Frauen im Regen gegen Japan den WM-Titel träumen
Stimmen aus dem Team
Jule Brand, 23, die seit ihrem Wechsel zu Olympique Lyonnais Féminin reift, sah im Team großes Potenzial und sprach von dem Ziel, "möglichst Weltmeister zu werden".
Sjoeke Nüsken vom FC Chelsea lobte die gezeigte Energie und betonte, dass das Team an sich glaube und ein Gegentor nicht aus der Bahn werfe. Elisa Senß, kürzlich zu Real Madrid gewechselt, trug ebenfalls zur Stabilität im Mittelfeld bei.
Momoko Tanikawa von FC Bayern erzielte das frühe Tor für Japan, doch Bühl bereitete den Ausgleich für Linda Dallmann (28.) und traf schließlich in der 73. Minute den Siegtreffer.
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Auf einer Skala von eins bis zehn bewertete Bühl ihre Leistung mit "7 bis 7,5" und bestätigte damit ihr hohes Niveau. Wück ergänzte, er kenne keinen männlichen Fußballer, der technisch mit beiden Füßen so gut sei wie Bühl, und hob ihre Rolle als "Frohnatur" für die Mannschaftschemie hervor.