Bundesliga
Ausschluss Kritik zwingt Prass zu teurer Konsequenz für Hoffenheim

Alexander Prass von TSG Hoffenheim hat nach seinem 89. Minute-Tor gegen Bayer Leverkusen einen übertriebenen Jubel gezeigt, der zu einer Gelb‑Roten Karte und einer Spielsperre führte – ein Vorfall, der laut Trainer Christian Ilzer teure Konsequenzen für das Team nach sich ziehen könnte.
Kosten des übertriebenen Jubels
Trainer Christian Ilzer kommentierte das Geschehene mit einem Lächeln und sagte: „Das regelt die Mannschaft, da wird er schon was aufgebrummt bekommen.“ Er erinnerte zudem an den 3:0-Heimsieg seiner TSG gegen Bayer Leverkusen, der ohne Rückstand zur Halbzeit erzielt wurde.
Prass hatte den Sieg maßgeblich mit seinem Treffer in der 89. Minute gesichert, wodurch das Ergebnis endgültig besiegelt wurde.
Kurz nach dem Tor zog der 25‑jährige das Trikot aus, obwohl er bereits in der 45. Minute eine Gelbe Karte erhalten hatte; die Aktion führte zu einer Gelb‑Roten Karte und einer ein‑Spiel‑Sperre.
Stürmer Andrej Kramaric bezeichnete das Verhalten als „ein bisschen dumm“ und zeigte Verständnis, während Ilzer den Spieler für seine jüngsten Leistungen lobte und riet: „Ohne Leibchen zu gehen ist was für den Strand. Er muss sich dann einen anderen Jubel überlegen.“
Schiedsrichter Robert Hartmann, der nach der Pause den verletzten Daniel Siebert ersetzte, erklärte, dass das Vergehen die Mannschaftskasse belaste und dass es keinen Spielraum gebe, sodass die Gelb‑Rote unausweichlich sei.