Prass' Shirt‑Ritual kostet Hoffenheim Sperre nach Tor gegen Leverkusen

Im Rhein‑Neckar‑Stadion feierte Alexander Prass das 89. Minute‑Tor gegen Bayer 04 Leverkusen, riss sein Trikot vom Leib und stürmte jubelnd nach einem hart umkämpften Spiel vom Platz – nur um sofort die Gelb‑Rote Karte zu erhalten und damit die nächste Partie zu verpassen.
Das, das von picture alliance / BEAUTIFUL SPORTS stammt, zeigt Prass, wie er für die TSG Hoffenheim das zweite Tor zum 2:0 gegen Bayer 04 Leverkusen erzielt und dabei das Trikot feierlich vom Leib reißt. Sein ausgelassener Jubel wurde sofort von den Kameras eingefangen. Kurz darauf verließ er den Platz, während das Spiel weiterging.
Trainer Ilzer reagiert
Hoffenheims Trainer Christian Ilzer lächelte nach dem 3:0‑Heimsieg und sagte: „Das regelt die Mannschaft, da wird er schon was aufgebrummt bekommen.“ Er betonte, dass das Team die Situation intern klären werde.
Prass hatte sein Tor in der 89. Minute erzielt und damit entscheidend zum Sieg beigetragen. Direkt danach zeigte er seine Freude, vergaß jedoch, dass er bereits in der 45. Minute eine Gelbe Karte erhalten hatte. Die Kombination aus zweiter Gelber und dem Trikot‑Ritual führte zur Gelb‑Roten und einer Sperre für das nächste Spiel.
Leverkusen Turbulente Schlussphase kostet Hoffenheim 1000. Tor
Stürmer Andrej Kramaric kommentierte die Aktion mit den Worten: „Guter Spieler, aber ein bisschen dumm.“ Er erklärte, dass er selbst nach Toren emotional geworden sei und dass Prass daraus lernen werde.
Ilzer lobte die jüngsten Leistungen von Prass, fügte jedoch hinzu: „Ohne Leibchen zu gehen, ist was für den Strand. Er muss sich dann einen anderen Jubel überlegen.“ Der Trainer betonte, dass Disziplin künftig wichtiger sei.
Ausschluss Kritik zwingt Prass zu teurer Konsequenz für Hoffenheim
Durch die Sperre muss Hoffenheim nun ohne Prass ausweichen, was die Auswahl für die kommende Partie einschränkt. Der Vorfall erinnert daran, dass Emotionen im Profi‑Fußball kontrolliert werden müssen.