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Bundesliga

Fischer kritisiert eigene Mannschaft nach Altach-Pleite

🇦🇹 Von 4AllFootball ·
Fischer kritisiert eigene Mannschaft nach Altach-Pleite

Nach der 1:2-Niederlage gegen SCR Altach steckt Austria Wien tief in einer Krise, die bereits die siebte Niederlage im zehnten Bundesliga‑Spiel markiert. In der Halbzeit führte Johannes Eggestein, doch Patrick Greil und Yann Massombo drehten das Spiel. Die mitgereisten Fans wandten sich demonstrativ ab.

Die Führung durch Johannes Eggestein ließ kurzzeitig Hoffnung aufkeimen, bevor die Gegentore von Patrick Greil und Yann Massombo das Ergebnis besiegelten. Trotz des frühen Vorsprungs konnte das Team die Kontrolle nicht halten.

Die Reaktion der Anhänger war unverkennbar: Nach der siebten Niederlage zeigten die Austria‑Fans ihrer Mannschaft den Rücken. Manfred Fischer, Kapitän der Veilchen, nahm die Situation in einem Sky‑Interview persönlich.

Fischer übernimmt Verantwortung

Fischer zeigte im Interview Verständnis für die Verärgerung der Fans und legte die Schuld eindeutig bei den Spielern. „Es liegt an uns Spielern“, sagte er und betonte, dass Ausreden nichts bringen.

Er beschrieb den Tag als „grausig“ und räumte ein, dass es ihm keinen Spaß mache. „Ich will keine Ausreden suchen, das bringt ja auch nichts“, erklärte er.

Zur Frage, ob das Problem an der Qualität oder am Willen liege, erwiderte Fischer, dass er das nicht beurteilen könne. Stattdessen betonte er, dass das Team Schwierigkeiten habe, Spiele zu gewinnen.

Zum Spielverlauf schilderte er, dass die Mannschaft in der ersten Hälfte ordentlich spielte und in Führung ging, doch ein Freistoß des Gegners das Ergebnis umkehrte. Die letzten 20 Minuten bezeichnete er als „brutal“ und warf große Fragezeichen auf.

Fischer sprach über die innere Unsicherheit und die Emotionen im Kader. „Es ist einfach allgemein schwer für den ganzen Verein“, sagte er und drückte sein Bedauern über die selbstverschuldete Lage aus.

Trainer Helm blickt in die Zukunft

Auf die Zukunft von Trainer Stephan Helm wurde Fischer gefragt. Er betonte, dass die Entscheidung nicht bei ihm liege und dass das Team hinter dem Trainer stehe, solange er hier sei.

Helm selbst zeigte sich im Sky‑Interview „extremst enttäuscht“. Er verwies darauf, dass die Mannschaft zweimal in Führung gegangen sei, aber durch „relativ einfache Gegentore“ die Punkte verloren habe. Trotz des Schmerzes müsse man einen klaren Kopf bewahren.

In der kommenden Woche wartet im ÖFB‑Cup‑Achtelfinale der formstarke TSV Hartberg, bevor am Sonntag das Wiener Derby gegen SK Rapid ansteht.

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