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Analyse: Warum die Eintracht‑Abwehr in Leipzig zusammenbrach und Rekordverlust riskierte

🇩🇪 Von 4AllFootball ·
Analyse: Warum die Eintracht‑Abwehr in Leipzig zusammenbrach und Rekordverlust riskierte

Eintracht Frankfurt lieferte in Leipzig eine unterirdische Abwehrleistung, die fast zu einem historischen Negativrekord führte. In der Nachspielzeit zweier Minuten musste das Team um das Verhindern einer 0:7‑Niederlage bangen – ein Ergebnis, das in der Bundesliga nur 1964 gegen Karlsruhe und 1983 gegen Köln vorkam.

Frühere Höchstniederlagen der Hessen

Die Hessen haben in der Bundesliga nur zweimal 0:7 verloren: 1964 gegen Karlsruhe und 1983 gegen Köln. Darüber hinaus fiel die Mannschaft bereits 0:6 im Dezember 2025 und erneut 0:6 im Oktober 2026 – beides schwere Niederlagen, die das aktuelle Ergebnis in den Kontext setzen. Ein Mal im Dezember 2025 und ein weiteres Mal im Oktober 2026 zeigte, wie selten solche Höchstniederlagen vorkommen.

Eintracht Frankfurt blamierte sich zum zweiten Mal in Folge in Leipzig. Der Frankfurter Kapitän Robin Koch stand nach dem Schlusspfiff vor der Gästekurve, wo kurzer Applaus folgte, doch ihre Gesichter zeigten leere Blicke, gesenkte Schultern und hängende Köpfe. Kurz darauf folgten scharfe Worte aus der Mannschaft.

Kritik von Jonathan Burkardt und Trainer Hütter

Jonathan Burkardt ließ keine Worte ungesagt: „Wir waren überhaupt nicht kompakt, verlieren hinten jeden Zweikampf, sehen dann aus wie eine Schülermannschaft.“ Er entschuldigte sich weiter: „Es tut mir leid für die Fans, die sich so eine Scheiße anschauen mussten.“ Trainer Adi Hütter bestätigte die Analyse und sagte, es fehle an Körperlichkeit, was in der Bundesliga nicht funktioniere.

Hütter betonte, dass jeder Spieler Verantwortung übernehmen müsse, und wies darauf hin, dass die Führungsspieler, zu denen auch der deutsche Nationalstürmer gehört, wiederholt versagt hätten. Dennoch schätzte er Burkardts klare Worte, sah das eigentliche Problem jedoch bei anderen Führungspersönlichkeiten.

In dieser Saison hat die Eintracht bereits 16 Gegentore kassiert. Die Defensivreihe um Robin Koch, Nnamdi Collins, Ansgar Knauff und Keita Kosugi zeigte durchweg unterirdische Leistungen, während Torhüter Noah Atubolu erneut Fehler machte. Nur Lilian Brassier gelang es, ansatzweise Bundesliga‑Niveau zu präsentieren.

Taktische Änderungen und Ausblick auf Köln

KapitäN Robin Koch erhielt nach einer mangelhaften Vorstellung zur Halbzeit den Platzverweis, obwohl er 30 Jahre alt und Kapitän ist. Hütter erklärte: „Seine Leistung war zu wenig. Deswegen habe ich ihn rausgeholt.“ Im zweiten Abschnitt stellte er auf eine Viererabwehrkette um.

Für das bevorstehende Duell am Freitagabend um 20:30 gegen den 1. FC Köln warnt Hütter vor weiterem Druck und betont, dass er nun schnell die richtige Lösung finden müsse, um die junge Mannschaft zu stabilisieren.

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